Elektrochemische Spannungsreihe: Magnesium-Alu-Zink-Chrom-Eisen-Cadm-Nickel-Zinn
[ Rostschutz und Restauration (schweißen, lackieren ...) ] Geschrieben von Ha-Jü am 15. Juli 2000 12:08:50:
Als Antwort auf: Re: Ich habe das so verstanden: geschrieben von gimo am 05. Juli 2000 00:06:21:
>>Wenn ich z.B. einen Kotflügel am Käfer mit Edelstahlschrauben befestige, dann ist die Opferanode das Gewinde in der Karosse, weils halt nur normales, unedles Metall ist!
>>Rocco>so is das... klassisches beispiel is die verchromte stoßstange.
>is mal erst ein katzer drin rostet das trägermaterial umso schneller weg...
>verzinken wirkt da genau umgekehrt !!!
Hi,hier die dazugehörende Darstellung der elektrochemischen Spannungsreihe:
Danach ist allerdings Chrom ebenso wie Zink unedler als Eisen, müßte sich also bei Beschädigung der Oberfläche für Eisen aufopfern.
Ganz oben im Bild (kaum noch zu erkennen, wahrscheinlich schon fast wegoxidiert ;-) ist übrigens das noch unedlere Magnesium, das auch als Schutzanode in Wasserbehältern benutzt wird.
Näheres zum Thema "Kathodischer Schutz" gibt es
Mich würde allerdings mal interessieren, wo genau Edelstahl im Vergleich zu Eisen liegt, ob sich der Abstand in der Spannungsreihe tatsächlich in der Praxis bemerkbar macht (inwieweit also tatsächlich sichtbare/ sich auswirkende Korrosion stattfindet). Schließlich besteht VA zu einem großen Teil selbst aus Eisen, mit einer geringen Beimischung anderer Metalle. Weiß hierzu jemand näheres?
Gruß
Ha-Jü
- Re: Elektrochemische Spannungsreihe: Magnesium-Alu-Zink-Chrom-Eisen-Cadm-Nickel-Zinn Ulrich Höfelmeyer 09.2.2001 12:02 (1)
- Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe..... Dirk 13.2.2001 01:04 (0)
- Re: Elektrochemische Spannungsreihe: Magnesium-Alu-Zink-Chrom-Eisen-Cadm-Nickel-Zinn ingo s. 31.7.2000 08:22 (0)
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