Re: opferanode
[ Forum für Rostschutz und Fahrzeugrestauration ]
Geschrieben von Gerald Trost am 16. August 2000 00:09:30:
Als Antwort auf: Re: opferanode geschrieben von Ingo S. am 14. August 2000 15:35:41:
Hallo Ingo !Ich freue mich ebenfalls sehr, daß ich mir Dir diese Ideen diskutieren kann !
Inzwischen hatte ich noch einige Gedanken, die ich Dir
hier mitteilen werde.Vorab:
Ja, ich habe einschlägige Kenntnisse in Elektronik, aber
seit etwa 15 Jahren bin ich Programmierer und so blieb die
Elektronik auf der Strecke. An die wichtigsten Zusammenhänge
kann ich mich wohl erinnern aber bei Details da kanns schon
mal vorkommen, daß ich Blödsinn rede - bitte korrigiere mich in
diesem Fall.Ein Problem ist mir zu Deiner Schaltung aufgefallen:
Normale Trafos bestehen aus Dynamoblech, das für 50 HZ ausgelegt ist.
wenn Du schneller zerhackst, dann können hohe Verluste auftreten.
Auch ich hatte schon geplant, einen Test mit zwei Blechen zu machen.
Ich habe da einige praktische Gesichtspunkte im Visier:a.) Ich glaube, daß die hohe Spannung eigentlich nicht notwenig ist,
ich will es also mit 12 Volt versuchen.b.) Ich denke an den Test, den die Sendung Ratgeber Technik mit
Rostschutzmitten durchgeführt hat - zum Teil widersprechen die Ergebnisse
dem, was aus der Praxis bekannt ist (in diesem Forum gibt es einige
Beiträge dazu).Nun, ich glaube, daß das regelmäßige Behandeln mit schwacher Säure
nicht genau das nachbildet, was in der Karosserie eines
Auto wirklich vor sich geht.Vor allem wird im Versuch das Wasser vom Wetter ständig abgewaschen während Teile des Autos nicht so sehr dem ständigen Flüssigkeitswechsel unterliegen.
(In Hohlräumen steht die Flüssigkeit oft tagelang und wird nicht
ständig durch neues Wasser ersetzt.)Ich will also einen Versuchsaufbau finden, der den Bedingungen im
Auto möglichst nahekommt, ich bin noch am überlegen, wie das
wohl am Besten geht ....c.) Ein Gedanke aus der Elekrolyse beschäftigt mich ständig:
(Leider habe ich von chemischen Grundlagen schon vieles vergessen)Setzen wir ein schwach negativ geladenes Blech voraus, also
negativer als die Umgebung. Es herrscht also ein Elektronenüberschuß
an der Blechoberfläche, der nicht abfließen kann, weil das Auto zum
Glück auf Gummipatschen steht.Setzen wir weiters voraus, daß sich ein einzelner Wassertropfen von
der Straße an eine unzugängliche Stelle in einem Hohlraum verirrt hat.Genau in dem Moment, in dem der ursprünglich ungeladene Wassertropfen
das Blech berüht wird der Tropfen selbst negativ geladen, wird also
Elektronen aus dem Blech aufnehmen (und dise werden sofort von der Batterie
nachgeliefert).Also ist ab sofort das Potentiel des Wassertropfens gleich dem
Potential des Blechs - beide haben einen leichen
Elektronenüberschuß.KANN ES SEIN, DASS NUN AN DER STELLE DES TROPFENS DIE ELEKTROCHEMISCHEN VORGÄNGE (OXIDATION) AB DIESEM ZEITPUNKT GENAUSO UNGEHINDERT ABLAUFEN,
ALS WÄRE KEINE NEGATIVE LADUNG DES BLECHS VORHANDEN ???- was meinst Du ?
- Weißt Du die Antwort - oder sollten wir uns mit dieser Frage
an einen Chemiker wenden ?
vielen Dank,
liebe GrüßeGerald
mailto: Gerald.Trost@mail.com
- Re: opferanode Ingo S. 16.8.2000 08:23 (3)
- Frage zum Zink-O-Mat Ha-Jü 16.8.2000 20:41 (2)
- Re: Frage zum Zink-O-Mat ingo s. 18.8.2000 08:04 (1)
- Re: Frage zum Zink-O-Mat Ha-Jü 18.8.2000 20:37 (0)
[ Forum für Rostschutz und Fahrzeugrestauration ]