Re: Poren beim Verzinnen
Geschrieben von Healey am 04. Januar 2002 23:41:29:
Als Antwort auf: Re: Poren beim Verzinnen geschrieben von Lars am 04. Januar 2002 18:59:12:
>Hallo Lothar,
>Ich habe die Erfahrung gemacht, daß sich flüssiges Zinn beim Erkalten so verhÄLT; daß es durch zusammenziehen nicht mehr so glatt ist wie wenn es flüssig ist. Es kann sich aber auch um Gaseischlüsse sprich gasblasen vom Flussmittel handeln. Dagegen hilft nur dass du das Zinn solange flüssig hältst bis es nicht mehr blubbert; nur ist es ja nicht immer möglich im Karosseriebereich mit flüssigem Zinn zu arbeiten. Verwendest du säurefreies Flussmittel sind die Blasen kein Problem wegen späterem Rosten.
>MfG Lars
hallo lothar,
arbeiten mit karosseriezinn bedarf einiges an handwerklichem können und ist daher auch in manchen professionellen werkstätten nicht in verwendung. es ist also nicht nötig zu verzweifeln wenn es anfangs nicht so gut gelingt. zum blasenproblem fällt mir auf anhieb ein:1. möglicherweise hast du das aus der verzinnungspaste austretende fett nicht abgewischt ehe du das zinn aufgetragen hast.
2. beim modellieren hast du das zinn zu stark hin und her gespachtelt und luft ist dabei in das teigige zinn gelangt.
3. die modellierspachteln waren zu stark ölgetränkt.aus meiner erfahrung glaube ich an den fetteinschluss und nicht ganz optimale arbeitstemperatur beim zinnen als die ursache deines problems. beim bearbeiten werden diese poren dann sichtbar. beim weiteren beschichten vorher unbedingt gründlich entfetten und die stelle mit salmiak/ammoniak neutralisieren
mfg healey
- Danke! Lothar Geisbusch 07.1.2002 09:02 (2)
- verzinnen markus scholz 01.6.2002 10:35 (1)
- Re: verzinnen Gerhard Benfer 18.5.2003 07:00 (0)