Re: lackierkammer selber bauen


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Geschrieben von sm am 13. Januar 2002 10:07:03:

Als Antwort auf: Re: lackierkammer selber bauen geschrieben von Volker Schauff am 12. Januar 2002 18:51:49:

>>ich bin gerade dabei zu überlegen, mir zuhause eine lackierkammer selber zu errichten. hat vielleicht irgendjemand schon erfahrungen damit gemacht und kann mir tips geben? bezüglich materialkosten, benötigtem material und so? vielleicht hat ja auch jemand ne internet adresse mit nützlichen tip/tricks?!?
>Also die Überlegung hatte ich auch schon aber aus Platz- und Geldmangel noch keine praktische Durchführung.
>Sicher ist die Idee gut weil Lackierkabinen halt teuer sind, aber wenn es vernünftig werden soll wird auch eine "Baumarkt-Version" sicher nicht billig.
>Die Theorie der Lackierkabine ist sehr gut in dem Buch "Die Autolackierung" vom Hauber/Puchan/Mitz (ISBN 3802314557) erklärt, überhaupt ein sehr empfehlenswertes Buch
>Vielleicht kannst du dich dort noch ein wenig weiter inspirieren.
>Ich nehme an, das Basismaterial hast du schon (Kompressor und Wartungseinheit = Wasserabscheider und Regler und die Pistole selbst - oder lackierst du Airless?)
>Erst mal brauchst du natürlich eine nicht unbedingt kleine Kabine (soll ja geräumig sein). Und dicht soll sie ja auch sein damit nicht von außerhalb staubige Luft angesaugt wird.
>Also allein der Raum und eine möglichst dicht schließende Türe wird ja schon ein riesen Aufwand.
>Dann mußt du eine möglichst homogene Ausleuchtung erreichen. Wie man das jetzt genau anstellt weiß ich leider aus dem Profibereich noch nicht, da ich noch nie in einer KFZ-Lackierkabine war. Aber ich denke mal, weiß lackierte Kabinenwände und eine entsprechende Anzahl Leuchtstoffröhren hinter einer Milchglasscheibe sollten gute Dienste tun.
>Luftfluß: Auch eine heikle Sache. Du brauchst Ventilatoren die Luft ansuagen alsauch welche die aus der Kabine raus blasen (mit identischer Geschwindigkeit oder unter Umständen die ansaugenden schneller da es sich unter leichtem Überdruck unter Umständen besser lackiert). Diese Ventilatoren müssen funkengeschützt sein, der Farbnebel ist unter Umständen endzündlich und bei "richtiger" Konzentration explosiv. Ein simpler Elektromotor der Funken erzeugen könnte ist da ziemlich gefährlich. Über die richtige Ausrichtung des Luftflusses und wie man den Lackierstil an den Luftfluß anpassen muß steht auch in dem entsprechenden Buch drin.
>Und dann mußt du mit der Pistole überall hinkommen ohne ständig über ein Kabel zu stolpern, ich würd überall in der Kabine Druckluftanschlüsse mit eigener Wartungseinheit postieren und den Kompressor der diese alle speist außerhalb der Kabine.
>Viel Spaß und mach Bilder und schreib eine Bauanleitung wenn du wirklich eine baust





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