Re: Fertan absolut nicht kriechfähig! Kann Beweis antreten!!


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Geschrieben von FERTAN GmbH am 22. September 2000 14:27:55:

Als Antwort auf: Fertan absolut nicht kriechfähig! Kann Beweis antreten!! geschrieben von gp am 22. September 2000 06:42:44:

>Möchte vorausschicken, daß ich seit 15 Jahren Oldtimer restauriere und daher über ein wenig Erfahrung in puncto Rost verfüge. Am Rostsektor glaube ich auch nur, was ich selbst gesehen habe und nicht was auf irgendwelchen Flaschen draufsteht.
>Vor nicht allzulanger Zeit habe ich den Kriechfähigkeitstest verschiedener Rostumwndler und Rostkonservierer durchgeführt. Eine ungefähr 100 Jahre alts Zugsägeblatt (120cm x 15cm) war mein Testobjekt. Die Materialstärke des Stahlblattes beträgt ungefähr 1,5 mm. Das Blatt ist gleichmäßig mit Rost überzogen. Der Rost blättert aber nicht ab. Ich habe das Blatt nur vom Staub befreit und nicht mechanisch entrostet (in einem Innenschweller ist das auch nicht möglich). Mit einer Injektionsspritze habe ich nun je 0,5 ml (Tropfen) der Mittel auf dem Sägeblatt verteilt und die Kriechfähigkeit auf der verrosteten Oberfläche rein optisch beobachtet. Ich habe alle Mittel genau nach Gebrauchsanweisung verarbeitet (d.h. z.B. vorher schüttel, Raumtemperatur usw.).
>Die Tropfen wurden ganz langsam und nicht unter starkem Druck auf dem Blatt plaziert.
>Nun zum Ergebnis:
>Fertan: Der Tropfen blieb wie Wasser auf gefettetem Leder auf dem Sägeblatt stehen und bewegte sich keinen Millimeter in oder über den Rost. (nach ca. 3 Stunden stand der Tropfen noch genauso!)
>Owatrol: Der Tropfen wurde direkt aus der Injektionsspritze in den Rost gesaugt und breitete sich unwahrscheinlich schnell über den Rost aus. Owatrol kroch sogar über die Kante und auf der anderen Seit weiter. Trocknete nach ein paar Stunden.
>Fluid Film (Liqu. A): Ähnlich wie Owatrol nur mit dem Vorteil, daß FF nicht aushärtet und länger kriechfähig bleibt.
>Fluid Film (Sprühdose): Nicht ganz so gut wie FF (Liqu. A).
>Kriechöl 5-56 von CRC: Auch ungeheuere Kriechfähigkeit. Trocknet aber rasch ab und scheint nach ein paar Tagen fast verschwunden.
>Weißes Sprühfett von Tereson: Nicht kriechfähig.
>Leider habe ich keine Digitalkamera sonst könnte ich den Beweis auch mit Fotos antreten. Ich habe aber das Sägeblatt noch und es kann jederzeit bei mir besichtigt werden!
>Da man sich als Wissenschaftler nicht auf einen Test verlassen soll habe ich das ganze drei mal wiederholt mit dem gleichen Ergebnis.
>So liebe Leute von Fertan was sagt Ihr (Sie) dazu?????


FERTAN antwortet:

TESTOBJEKT : SÄGEBLATT


Es ist völlig richtig, daß die Oberflächenspannung von Wasser oder von wässrigen Produkten, die
Verteilung nur eines Tropfens, auf der Oberfläche verhindert.

Dies ist auch der Grund, weshalb wir, nicht unbedingt „gebetsmühlenartig“ aber immer wieder
darauf hinweisen, daß nur bei sachgemässer Anwendung unserer Produkte das optimale Ergebnis
zu erreichen ist.

Obwohl unser Produkt FERTAN seit mehr als 20 Jahren in Deutschland mit großem Erfolg
eingesetzt wird, ist es dennoch immer wieder erforderlich, dass wir auf sachgemässe Anwendung
hinweisen.

In K E I N E R unserer Empfehlungen ist zu lesen oder zu hören, daß das Aufbringen eines
Tropfens unseres Produktes die Lösung aller Rostprobleme darstellen könnte.

Bekanntlich gibt es Wunder bei Walt Disney, aber nicht bei technischen Produkten.

Aus diesem Grunde weisen wir nochmals darauf hin, dass bei Tür- und Haubenfalzen, ein
optimales Ergebnis N U R M I T D R U C K erreichbar ist !

Wir bitten dies nochmals in unserer Broschüre „ TIPPS FÜR OLDTIMERFREUNDE „
nachzulesen. Übrigens, diese Broschüre gibt es für jeden kostenlos, wenn er uns seine
Postanschrift mitteilt !!!

Diejenigen, welche seit einiger Zeit glauben, uns anonym im Internet beschimpfen zu können
und die offensichtlich auch nicht davor zurückschrecken unsere Briefe, im eigenen Sinne
verfälscht, als unser Original zu veröffentlichen und damit den Tatbestand der Urkundenfälschung
begehen, bitten wir jedoch von Zuschriften an uns abzusehen.
Jedem anderen gerne.

Desweiteren ist es natürlich jedem selbst vorbehalten, Produkte einzusetzen, von denen er selbst überzeugt ist.

Wir sind der Auffassung, dass Öle oder ölhaltige Mittel eine sachgerechte Nachbehandlung, sowohl von
Hohlräumen wie Falzen, nicht zulassen.

Mittels FERTAN erreichen wir, unter Druck verarbeitet, daß die Fe³ Schicht aufgelöst und die Fe² Schicht
mit einer zusätzlichen Metallverbindung,. Eisen-Tannin-Verbindung, temporär gegen Rost und Korrosion
geschützt wird. Nach der Reinigung sind auf der Oberfläche K E I N E C H E M I S C H E N
R Ü C K S T Ä N D E, weshalb diese Schicht mit praktisch jedem anderen Material, Wax, Farbe, Lack,
Grundierung usw. usw., mit optimaler Haftung, beschichtet werden kann. Nur durch diese Schicht
bleibt die durch FERTAN erzeugte Schicht stabil. D.h. wenn diese, obere, Schicht beschädigt wird,
muß entweder gleich aus- oder nachgebessert werden oder aber innerhalb von ca. 6 Monaten beginnt
es erneut zu rosten, da die Schicht, 6 – 8 Tausendstel mm stark, wegkorrodiert.

Jeder mit FERTAN entrostete und beschichtete Hohlraum, oder Falz usw., kann also auch mit jedem
beliebigen Mittel, bis hin zu „rosarotem Puderzucker“, beschichtet werden. Und nur diese zweite Schicht
ist für das Langzeitverhalten entscheident !

Für detaillierte Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung, bitten aber darum sachlich richtig
zu argumentieren und nicht pauschal und gar anonym, falsche Äusserungen zu tätigen.

Freundlicher und rostfreier Gruss

FERTAN GmbH






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