zum Falzrost
[ Forum für Rostschutz und Fahrzeugrestauration ]
Geschrieben von th am 28. September 2000 11:37:06:
Als Antwort auf: Erfahrungsbericht zur Rostbekämpfung... geschrieben von Multimann am 27. September 2000 15:40:03:
ich entroste meinen t3 immer wieder so ähnlich wie Du das auch beschreibst. Sch....ade um die arbeit. Im Falz bleibt Rost zurück, egal was Du anstellst. Hauptproblem ´hinterer Radlauf und A-Säule. Du mußt den Rost also irgendwie zum Stillstand bringen.... nur wie.
Anbei eine mail die ich gerade zu dem Thema geschrieben habe, ich baue gerade in meien redstar einen TdI rein und überlege was ich tun kann damit das ding nicht so rostet.
P.S.:Schöne Homepage, Kompliment, kein SchnickSchnack sondern Infos - gefällt mir.Gruß
Thomas
Ich gewinne aus alldem (Jahrelangem Kampf gegen den Rost in meiner DoKa)folgende Erkenntnis:
-Produkte die Aushärten also herkömmliche Grundierungen und Rostumwandler die auch gleichzeitig eine Grundierungsschicht (in einem Arbeitsgang) hinterlassen kommen nur für Rost auf der freien Fläche in Frage.
-Hohlraumwachse sind am Neuwagen ok, gegen Rost oder um Rost zu versiegeln sind sie ungeeignet.
-An Stellen (Unterboden, Kanten, Falze, Rahmen))an denen kein Blattrost vorhanden ist sind Farbkriechöle (die etwas anhärten, aber letztlich keine Top Oberfläche ermöglichen) mE die beste Lösung. Ich werde hier Owatrol einsetzen. Owatrol ist mit 1K Lacken überlackierbar.
-Falze und Hohlräume in denen ich am Bus auf jeden Fall massiven Rost, also Blattrost, erwarte sollten mit einem Produkt behandelt werden das ewig weiterkriecht. Daß diese behandlung regelmäßig wiederholt werden muß ist klar. Ich halte es für gefährlich Hohlräume mit irgendetwas zuzukleistern unter dem es dann evtl weiterrostet. Hier werde ich FluidFilm einsetzen, die Viskosität des Produkts entspricht in etwa Getriebeöl, es stinkt nur nicht. FluidFilm ist keine dauerhafte versiegelung.
-Zum Versiegeln des Unterbodens denke ich an Mike sanders Fett, das zeug hat überall sehr gute kritiken und kann ähnlich wie herkömmliches Hohlraumwachs verarbeitet werden. Allerding muß es zur Verarbeitung auf 90° erwärmt werden. Es soll jedoch sehr gut weiterkriechen, und das ist das Wichtigste. Zurück bleibt allerdings eine klebrige Oberfläche.
-Fertan ist der einzige Rostumwandler der nach meinem Kenntnisstand keine Rückstände außer passiviertem Rost hinterlässt. Es schadet also nicht das mal vorher durch die Hohlräume zu blasen. Was es bringt ist sehr schwer zu beurteilen.
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