Re: Kein Rost...aber Bastlersache...Nockensteuerzeiten
Geschrieben von Mario am 23. August 2002 22:13:26:
Als Antwort auf: Kein Rost...aber Bastlersache...Nockensteuerzeiten geschrieben von RANDOM I AM am 22. August 2002 09:34:52:
>Hallo!
>Vielleicht kann mir ein (Oldie-) Schrauber weiterhelfen...
>...wie kann ich die Steuerzeiten einer unbekannten Nockenwelle im ausgebauten Zustand feststellen?Dazu brauchst du eine Messuhr (skala 0-10mm) ein Stativ dafür, eine Gradscheibe und 2 Ständer mit V Förmiger Einkerbung oben.
In die Kerben die Lagerstellen der Nocke legen. Die Gradscheibe vorne auf die Nocke schrauben. Die Messuhr auf den Einlassnocken des 1. Zylinders setzten. Dabei darauf achten das die Messuhr in der selben Richtung auf der Nocke sitzt wie der Stössel bzw. der Kipphebel. Die Nullstellung ist genau gegenüber von der Nockenspitze.
Einen Draht oder andere Markierung vom ersten Ständer nach vorne auf die Gradscheibe biegen.
Jetzt brauchst du noch die Kipphebelübersetzung. Bei 1:1.5 und 0.30 mm Ventilspiel musst du bei der Messuhr 0.2 mm später ablesen.
Nockenwelle drehen bis 0.2 Angezeigt werden. Aufschreiben. weiter bis maximaler Hub erreicht wurde. aufschreiben und weiter bis wieder 0.2 angezeigt werde. Aufschreiben. Das selbe für den Auslassnocken aber aufpassen das die Drahtmarkierung bei der Gradscheibe nicht versetzt wird.Dann nur noch ausrechnen. Aber Achtung die Steuerzeiten werden in Kurbelwellengrad angegeben. (mal 2 nehmen)
Ich nehme aber lieber einen alten Kopf und messe direkt am Ventil. Da spart man sich auf die Halterung für die Nockenwelle.
- Herzlichen Dank! (o.T.) RANDOM I AM 25.8.2002 15:42 (0)