Re: der Bulli und der Rost
Geschrieben von Jürgen am 19. Oktober 2002 00:56:04:
Als Antwort auf: der Bulli und der Rost geschrieben von Max Mull am 10. Oktober 2002 12:18:37:
Moin Max!
Also erstmal: Was für ein Modell ist Deiner? Der Drehstabfederung nach zu urteilen einer vor Mai 79. Aber: selbst wenn die Drehstabfedern der Vorder- oder Hinterachse verrostet sind, so macht das gar nichts. Sie können durch Überbelastung brechen (Ukraine-Urlaub), aber nicht durchrosten.
KONKRETE FRAGE: Als erfahrener Bulli-Schweißer (Habe ein Oktober 70er Modell) kann ich Dir über die Ausführung der Arbeiten viele Tips geben, nur muß ich dazu wissen, was rott ist! Oder hat Dir niemand gesagt, daß ein Bulli nicht als "kult" zum Präsentieren taugt, wenn man nicht schweißen kann?
Daß Dein Karosseriebauer das nicht schweißen WILL deutet auf schwerere Schäden hin. In einer Werkstatt muß es schnell gehen und darf nichts kosten. Daher sind billigere Schweißungen immer die schlechteste Lösung, weil der Rost einfach überbraten wird.
Schweißen ist aber gar nicht so schwer und auch für den Anfänger ist der Bulli mit seinen einfach geformten Fahrgestellteilen gut zu handhaben. Gut ... für den Concours d´Elegance reichen die ersten Gehversuche nicht, aber immerhin läuft er dann wieder und man lernt IMMER dazu.
Ist übrigens ein schönes Hobby!
Bei Fragen kannste mir gerne mailen unter Juergen_Bolle@gmx.de.Gruß Jürgen