User-und Projektvorstellung

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    • User-und Projektvorstellung

      Hallöchen,

      ich möchte mich und mein Projekt vorstellen und benötige sicher auch ein oder zwei Tipps bezüglich des Vorgehens. Also, ich bin Thomas und habe mir mir für meinen kleinen Dicken ein Einkaufstäschchen besorgt:




      Es ist ein 1963er BW-Anhänger. Dieser war nach Ausmusterung bei der Bundeswehr für einige Jahre beim THW und dann beim Vorbesitzer. Jeder hat daran rumgemalt und entsprechend bunt sieht er teilweise aus.

      Grundsätzlich ist er aber unproblematische da Rost an den meisten Teilen nur in Form von Flugrost vorkommt. Aber die Farbe sieht eben ähhh sche*** aus :(

      Besipiel Deichsel:




      Nun möchte ich ihn soweit wieder in Schuss bringen, daß ich ihn die nächsten Jahre nicht mehr anfassen muß.

      Der Plan:
      - Den Hänger "strippen" Deichsel, Rahmen, Achse

      -abschleifen alte Farbe und einzelne Roststellen (CSD Scheibe, Turboigel, Fächerscheibe)

      Dann Lackaufbau. Und hier kommt meine Frage! Wie am besten?

      Grundsätzlich sollen es 2 verschiedene Endfinishe geben:

      1) alles unsichtbare (Rahmen innen,): normaler Lack, schwarz
      2) sichtbares: Bedliner (zb. Herculiner), schwarz

      Als Grundlage möchte ich einen 2K Zinkfarbenanstrich einsetzen doch was danach? Da es ein Offroadanhänger ist, kann er ruhig ein wenig "rustikal" aussehen sprich, die Farbe wird gerollt ;) Beim Bedliner ist dies sowieso Standard, doch welche Farbe nehme ich für die Endlackierung und muß ich eine Zwischenschicht nehmen oder kann ich nach der 2kZinkfarbe direkt den Lack verarbeiten und an den gewünschen Stellen dann den Bedliner draufmachen?

      Ich danke Euch im voraus für eure Hilfe
    • Cooles Teil.

      Also es wird schwierig ohne auf die Zinkstaubfarbe einen Lack aufzutragen der darauf auch hält. In der Regel kräuselt sich das.

      2k Zinkstaubfarbe, hat mir gestern auch jemand erzählt. Da waren auch zwei Komponenten bei. Einmal die Zinkstaubfarbe und einmal eine Flasche Säure und beides wird gemischt. Manche sind schon fertig gemischt, einige sagen dann das der Härter da schon mit drin ist. Ist natürlich Blödsinn, es würde in Stunden auch in geschlossener Dose hart werden. Trotzdem ist das kein 2k sondern 1k. Denn es ist ohne Härter.

      Wenn du da tatsächlich 2k hast, dann haste was seltenes. Damit der Lack darauf hält müsste da anschliessend Füller drauf. Füller haftet auf schwierigen Untergründen. Dann kann danach der Lack drauf. Wenn du beides in 2k nimmst dann hält das. Aber du solltest es im Abstand von maximal 10-12 Stunden auftragen. Wenn es zu lang durchtrocknet musst du es anschleifen vor dem nächsten Anstrich.

      Bei 1k hat man dieses Problem nicht. Da kein Härter drin ist löst die folgende Schicht immer die vorige ein wenig an. Dadurch hält das dann. Aber dafür ist der Schutz und die Haltbarkeit nicht so toll.

      Ich empfehle 2k Epoxidgrundierung. Ist nur mit EP-Verdünnung verdünnbar, soeas gibts auch als Set, z.b. bei ebay. Nach maximal 10 Stunden dann 2k Lack drauf. Da gibt es ja aus dem Nutzfahrzeugbereich 2k PUR-Lack, der ist Widerstandsfähig. Z.b. den Mipa PUR in beliebiger Farbe, dazu dann den Mipa PUR-Härter. Ist mit normaler 2k-Verdünnung verdünnbar. Mipa hat da ein etwas komisches Zahlensystem. Der PUR heisst dann z.b 290-90, oder 290-50 oder so, das sind dann einfach zwei verschiedene Farbtöne, es ist aber der gleiche Lack.

      Keine Verdünnung oder Silikonentferner aus dem Baumarkt. Zu teuer, zu schwach, zu ölig.
    • Hallo MeatLaof,

      Du bist ja durch Michaelz schon im Forum aufgenommen worden.

      Welche 2K Zinkstaubfarbe nimmt Du denn ?
      (Kenne solche Farben eher vom "schweren Korrosionsschutz" an Schiffen oder Brücken - diese sind meistens spritzfertig, einige sind aber auch streich/rollbar)

      Für "unten" kannst Du auch 1K feuchtigkeitsaushärtende P(oly)U(rethan) Zinkstaubgrundierung nehmen:
      steelpaint.de/de/component/jdo…rungen/6-stelpant-pu-zinc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von gonzo123 ()

    • Hallo Michael,

      ich dachte als Zinkstaubfarbe an SiKaCorZink R Rapid oder Hansazinc ST. Beide 2K Zinkstaubfarben allerdings mit unterschiedlichem Zinkanteil:

      toplicht.de/de/shop/yachtfarbe…zinc-st-2k-zinkstaubfarbe

      deu.sika.com/de/Korrosionsschu…10sa08/02a010sa08102.html


      Beide streichbar, beide können wohl direkt mit Deckschicht versehen werde. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Ist es besser dort noch ein Zwischen schicht draufzubringen oder funktioniert das ohne und wenn ja, welches 2k- Produkt lässt sich mit vernünftigen Ergebnis rollen. Wie gesagt, ein Offroad Anhänger ist kein Show and shine car ;)
    • Hmm,

      wenn ich das DB der SIKA 2K EP durchlese, sieht es eher so aus, als ob die Farbe schon "halb" spritzfertig eingestellt ist (mehrere Streichgänge).

      Grundsätzlich sind solche Zinkstaubfarben - wegen des hohen Anteils an globulärem Zinkpulver - nicht besonders Steinschlag-resistent.

      Was hälst Du von Zinklamellenfarbe als kathodischem Schutz und dann konventionellem 2K Epoxi-Füller mit 2K Epoxi-Decklack...
    • Vorteil von SicaCor ist der Preis, 7kg bekommt man für ca. 35€, Hansazinc ST kostet der 2l Becher freundliche 80€. Soweit ich weiss, gibt es von MIPA auch 2K Zinkstaubfarbe. Die scheint allerdings nur spritzbar zu sein. Jedenfalls nach den Datenblättern.

      Wenn die Kombination mit Zinklammellenfarbe und den Epoxi Produkten gut rollbar ist und ihren Zweck erfüllt warum nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MeatLaof ()