Posts by Karl-Alfred Römer

    Könntest du vielleicht paar neue und vor allem bessere Fotos machen? Weil
    man auf deinen Fotos nicht wirklich so viel erkennen kann, dass man etwas
    Definitives sagen könnte. Vielleicht paar Fotos mit einer richtigen Kamera
    anstatt mit dem Handy.

    Das klingt bitter. Dass mein Fiesta nach 15 Jahren mit 443TKM und extremem Winterbetrieb nicht mehr so wirklich rostfrei ist, ist klar und selbst den kann ich laut TÜV noch problemlos wieder fit machen (zwei Bleche am hinteren Längsträger schweißen und gut. Dass die Pumas sooo schlecht wären, dass die nach wenigen Jahren zum Geldgrab würden, hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Hast du mal in einem Puma-Forum gefragt, ob das normal ist oder ob du einfach ein Montagmorgen-6-Uhr-Auto erwischt hast?

    Quote

    soweit möglich mit Sandpapier blank zu schleifen, mit irgendwelchen
    Zaubermitteln (Baumarktzeugs) rostumzuwandeln,


    Vielleicht haben die Zaubermittel, die unter dem Lack eingeschlossen
    waren der Grundstein für den neuen Rost im nächsten Jahr.
    Hier im Forum kann man an vielen Stellen nachlesen, wie man es
    besser hätte machen können.
    1. Rost wegschleifen


    2a)Entweder mit EP-Grundierung versiegeln und dann richtigen Lackaufbau
    drauf
    2b) Oder mit Fluidfilm + nach längerer Wartezeit Permafilm oder
    Mike-Sanders drauf.
    2c) Oder nur Mike-Sanders drauf. Hat bei Wärne eine gute Kriechwirkung und
    eventuelle Risse, die im Winter entstanden sind, schließen sich im nächsten Sommer von alleine wieder.


    Auf jeden Fall aber ohne die Zaubermittel und auch ohne Fertan. Das hat sich alles nicht bewährt und scheint nur Geldmacherei zu sein.

    Wegen dem bisschen Rost ein neues Auto? Hm. Wenn das Auto sonst
    noch soweit in Ordnung wäre, würde ich die Stelle nach Stobis Anleitung
    behandeln und die Kiste fahren bis nichts mehr ginge, was durchaus noch
    viele Jahre sein könnte.

    Rost auf Rädern? Da hätte ich mir was anderes vorgestellt. Schau mal das hier:

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    Und selbst dazu hat der TÜV nur gesagt, man müsste ein Blech drüber schweißen.


    Wegen deines Rostes: Erst mal alles schön tocken legen - dann sieht das nur noch halb so schlimm aus. Dann den knochentrockenen Rost möglichs vollständig entfernen. Das ginge mit Sandstrahlen in wenigen Minuten bis zur Perfektion. Kein Rostumwandler oder sowas drauf, denn das hat sich in diversen Tests durch die Bank weg nicht bewährt. Lieber entweder spezielle Lacke drauf wie z.B. POR15 oder Brantho-Korrux oder ein kompletter Lackaufbau mit 2K-EP-Grundierung + Füller + Autolack. Am einfachsten wäre ein Korrosionsschutzfett, macht aber Sauerei wenn man die Stellen mit den Kleidern berührt.


    Ich vermute mal sehr stark, dass dein Auto nicht nur von außen rostet, sondern auch von innen. Also müsste nach hervorragender Trocknung auch von innen was rein. Hier hat sich Mike-Sanders besonders gut bewährt. Eventuell in verbindung mit etwas hochgradig kriechfähigem.

    Ich habe genau das mit rostigen Schrauben in Essigsäure probiert. Es hat ziemlich gut geklappt. Habe anschließend die Schrauben gut abgewaschen und zum trocknen hingelegt. Dabei setzten sie aber sofort wieder Flugrost an.


    Wird bei der Methode mit Phosphorsäure nicht auch gleichzeitig passiviert?

    Bitumen? Wenn sich das bei dir bewährt hat, dann muss es wohl gut sein.
    Müsste ich mal probieren. Ändert Bitumen eigentlich nicht den Reibungs-
    Koeffizient und damit die Anzugsmomente?


    Beim heftigen Googeln heutemorgen habe ich herausgefunden, dass
    Schraubensicherungslack auch ganz gut gegen Rost schützen soll.
    Der Vorteil hier ist, dass die Festigkeit eindeutiger definiert ist - dafür
    ist das Zeug aber relativ teuer. Selbst bei Ebay kosten 50ml mindestens
    10 €! Mal schauen, was ich mache.

    Ja, das kann ich mir gut vorstellen mit den absolut ebenen Platten, die mit
    Schmierstoff dazwischen nicht aufeinander zu drücken sind. So sind die
    Platten dann perfekt gegeneinander isoliert. Und Kontakte sind ja nicht
    so glatt, als dass sich unter Druck nicht doch paar Spitzen berühren
    und den Strom leiten. Demnach wäre Polfett auch als Korrosionsschutz
    von elektrischen Kontakten denkbar.

    Hallo zusammen,


    bei älteren Autos ist es ja manchmal schwer, die teilweise festgegammelten
    bzw festgerosteten Schrauben zu lösen. Gibt es Mittel und Wege, dies zu
    verhindern? Vielleicht fetten? Falls ja, wie passt ihr das Anzugsmoment an,
    dass die Schrauben nicht beim Anziehen schon reißen oder die Gewinde sich
    durchdrehen?


    VG
    Karl

    Habe eben noch mal bisschen herumgegoogelt und einen sehr
    interessanten Beitrag in einem [url=http://dampfradioforum.foren-city.de/topic,2780,30,-restauration-und-reparatur-grundig-4295-stereo.html]Röhrenradio-Forum[/url] gefunden:




    Ob es wirklich so ist, müsste man mal ausprobieren. Z.B. zwei Steck-
    kontakte mit mittlerem Druck zusammenfügen komplett in ein gutes
    und möglichst nicht leitendes Motorenöl tauchen und messen.


    Habe eben den Widerstand von Batteriepolfett gemessen. Das ist so
    hochohmig, dass mein Messgerät garnichts angezeigt hat. Ich habe
    dazu ein etwa erbsengroßes Klümpchen hier von:(bitte klicken)
    auf ein Stück Papier geschmiert und die Kontakte meines Messgerätes da
    reingehalten. Erst in dem Moment, indem sich die Kontakte berührt haben
    hat sich was am Widerstand geändert. Er ging schlagartig auf fast NULL
    zurück. Das Messgerät hat durch Piep-Signal einen Kurzschluss signalisiert.


    Ich weiß es nicht genau, aber ich vermute, alle Batteriepolfette sind
    Isolatoren. Dennoch kann man damit Batteriepole einfetten, ohne dass
    der Kontakt zu den Anschlussklemmen nennenswert gestört wird. Es
    scheint also nicht so zu sein, dass sich eine isolierende Molekülschicht
    zwischen die Kontakte legt.
    Werde vielleicht mal spaßeshalber Mike-Sanders und auch mal ein Hoch-
    druckschmieröl zwischen die Batteriekontakte schmieren, um zu sehen,
    ob das nennenswert isoliert. Ich vermute, das merkt man garnicht.
    Werde darüber Bericht erstatten.

    Danke für deine Antwort. Warum ist Mike-Sanders ein Sabotageakt?
    Was würde passieren, wenn man einen extrem vielpoligen Stecker
    mit Buchse in heißes Mike-Sanders eintauchen würde, so dass er
    bis in die letzte Ecke durchtränkt wäre?
    Habe mal irgendwo gesehen, wie jemand einen kompletten PC bzw
    dessen Hauptplatine mit Steckkarten und Prozessor unter Öl betrieben
    hat. Oder greift MS die Kontakte langfristig an?

    Wie sind die Daten ganz oben zu interpretieren?


    Quote

    Fluidfilm WRN-EP: 5000 Std.
    Foerch - Wachs-Unterbodenschutz L252: 250 Std.


    Heißt das, dass das Blech beim ersten Mittel nach 5000 Stunden und
    beim zweiten Mittel nach 250 Stunden beginnt Rost anzusetzen?


    Bei welchen Schichtstärken?

    Hallo,


    ich habe derzeit den Motor meines Polo 6N ausgebaut und die wichtigsten
    Wartungsarbeiten am Motorkran erledigt. (Kupplung, Zahnriemen,
    Simmerringe, Motorrwäsche...) Diese Motor hat einen Zentralstecker
    mit vielen Pins (vielleicht 30-40 Stück) . Wie kann man diese Kontakte
    dauerhaft gegen Korrosion schützen?


    Kontaktspray soll ganz schlecht sein, da es Säuren enthalten würde, die
    das Metall angreifen. Kann man dort Mike-Sanders reinspritzen? Dass es
    einen quasi unendlich hohen ohmschen Widerstand hat, und gut gegen
    Korrosion wirkt, spricht dafür. Andererseits kann der unendlich hohe
    ohmsche Widerstand unter Umständen auch dazu führen, dass manche
    Pins keinen Kontakt haben.


    Wie schützt ihr eure elektrischen Kontakte?


    Danke und VG
    Karl

    Quote

    klar. aber ich dachte por 15 verträgt leichten (!) rost noch.


    Sollte man meinen, denn POR steht ja angeblich für 'Paint over rust'.


    Irgendwie werde ich aus dem ganzen POR-Zeug auch nicht so recht schlau, weil es mehrere völlig unterschiedliche Produkte gibt, die sich mit dem Namen POR zieren.
    Ich habe hier z.B. den Katalog vom Korrosionsschutz-Depot vorliegen: Hier die POR 15-Produkte, die ich auf die Schnelle beim durchblättern gefunden habe:
    -POR 15 Rostverhütungslack
    -Pelucid + Glisten Klarlack (POR 15)
    -POR 15 Decklacke
    -Krümmerlack (POR 15)
    -Motorlacke (POR 15)
    -Tankversiegelung (POR 15)
    -Bremsenlack (POR 15)


    Ich habe den Eindruck, dass POR 15 mehr eine Marke als ein Produkt ist weil unter POR 15 eine Menge unterschiedlicher Produkte mit unterschiedlichen Eigenschaften verkauft werden. Nur eine Frage der Zeit, wann POR 15 'Paint-Over-Rust'-Autositzbezüge auf den Markt kommen. ;)

    Quote


    Das ist bei allen Geräten so, weil die Spannung fest ist und der Widerstand
    hochgeht. Also kann nur der Strom steigen was wiederum vom Gerät
    entweder geregelt wird oder nicht.


    Aber müsste der Strom nicht sinken, wenn der Widerstand hoch geht,
    wenn das Gerät den Strom nicht konstant regelt?

    Quote

    Mitn MIG/MAG Schweissgerät haste so 40 Volt und 100 bis 200 Ampere.


    Mein Rehm Synergic Pro hat bei 100 Ampere deutlich unter 20V.
    200A habe ich noch nie geschweißt, obwohl mein Gerät das auch
    locker könnte. Hat sich einfach noch nie ergeben.


    Könnte mir vorstellen, dass die Batteriespannung je nach Zustand der
    Batterie auf genau die richtige Spannung zusammenbricht. Bischen
    kann man das wahrscheinlich noch mit der Kabellänge regulieren.