Posts by boxer-schorts

    Das mit dem warmen Verarbeiten ist richtig. Es ist aber auch möglich das Sander-Fett mit anderen Mitteln zu verdünnen. Gerade beim Spühen in Hohlräume erstarrt das Sandersmittel auch bei Raumthemperatur im Sprühschlauch und verstpft diesen. Es sei denn man hat auch das richtige Sandes.Equipment zur Verfügung.
    Ich empfehle meist einen sinnvollen Mix aus verschiedenen Mitteln.
    Sanders im Unterbodenbereich und Kotflügel, da das Mittel fast so fest wie Schuhcreme wird ist das ein guter Schutz gegen Abwaschen durch Spritzwasser.
    Mönnich / Hodt und ähnliche sind durch ihre deutlich höhere Kriechwirkung vor allem für Hohlräume, Überlappungen und Falzverbindungen geeignet.
    Berichte zu den Verschiedenen Verfahren findest Du bei http://www.ClassicIndex.eu unter "http://www.classicindex.eu/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=11&Itemid=33&lang=de". Adressen und Ansprechpartner der Spezialisten sind unter "http://www.classicindex.eu/index.php?option=com_sobi2&catid=196&Itemid=101&lang=de" zu finden.

    Mit unserer http://www.ClassicIndex.eu Internetseite organisieren wir das Finden von technischer Hilfe und von wichtigen Oldtimer-Ansprechpartnern,
    Natürlich ist Rost und Rostschutz dabei ein wichtiges Thema. Unsere eigenen Erfahrungen decken sich mit dem was in vielen anderen Untersuchungen herausgekommen ist. Kriechfette sind die besten Mittel, wenn das Fahrzeug bereits Rost angesetzt hat.
    Was aber ist richtig, wenn eine Vollrestauration der Karosserie durchgeführt wurde.
    Um die Frage haben wir Kontakt zu vielen Spezialisten aufgenommen.
    Eisstrahlen, Sodastrahlen, Beiz-Entlacken und das KTL-Verfahren, das sind neuen Antworten auf diese Frage. Auch wir mussten zunächst viel überaltertes Wissen verdrängen.
    Einen Bericht dazu findet Ihr bei http://www.ClassicIndex.eu unter „Voll ätzend!“.
    Eure Erfahrungen dazu würden wir, soweit möglich, gerne weitergeben.
    Antworten bitte an: Jürgen Feye-Hohmann [juergen.feye-hohmann@classicindex.eu] und natürlich hier im Forum.ClassicIndex.eu

    Auswaschen, das geht nicht beim Sanders-Fett. Das ist auch gut so, denn ist ja gerade der Grund warum es in Radkästen bestens geeignet ist. Wenn ich an Deiner Stelle wäre, würde ich das Mönnich-Fett als Ergänzung in die, nach Deiner Meinung kritischen Stellen, einsprühen. Es kommt dann von selbst an die Stellen, wo Du keinen Schutz hast.

    Rost und Classic Cars ist etwas was zusammen gehört. Vor 20 Jahren schworen einige Freaks auf Alt-Öl, mit dem diese den Unterboden einnebelten. Dann kamen deutsche und britische Firmen mit besseren Lösungen. Owatrol-Farben und anderes aus dem Schiffahrtsbereich usw. Die Auto-Bild hatte viele Mittel zusammen mit der Uni-Oldenburg getestet. Mike-Sander hat gewonnen. Fa. Mönnich in Wapeldorf war zweiter geworden. Fertan war auf einem der letzten Plätze. Testbericht und weitere Infos findet Ihr bei http://www.british-classic.eu unter "Rostschutz".
    Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Das Mike Sanders Mittel ist bestens geeignet, wenn es um Unterböden, Radkästen usw. geht. Bei Hohlraumversiegelung, Türfalzen, überlappenden Blechwänden und ähnlichen Fällen ist das Sigafett oder auch die Mittel der Firma Hodt deutlich besser.Nur diese Mittel haben so extreme Fließeigenschaften, dass sie auch an Stellen kommen, wo diese durch Sprühen oder Tauchen nicht hinkommen würden. Selbst wenn sich ein Rostnest irgendwo festgesetzt hat, z.B. in der Falz einer Türhaut, saugt sich diese Stelle, bei sommerlichen Temperaturen voll Fett. Dadurch wird Feuchtigkeit und Sauerstoff ferngehalten und der Rostprozess gestoppt oder verlangsamt. Bilder wie bei dem Opel unten werden nicht zu sehen sein. Da was da braun aussieht wird schwarz sein. Das Mönnich Mittel kriecht, durch den überlappenden Bereich, bis auf die äußere Blechhaut. Staub bleibt hängen. Es rostet dort nicht mehr, dafür saut Mann sich die Hosen ein und bekommt Ärger mit der Partnerin. Also haben auch diese Mittel Nachteile.
    Das Bild im Anhang ist die Türunterseite Morris Minor Bj. 1954. Vor 25 Jahren bei Mönnich konserviert. Das schwarze ist Staub auf der Fettschicht. Das Fett ist durch die Falz auf die gesamte Fläche gekrochen.
    Mehr Infos und Adressen bei http://www.british-classic.eu

    Hallo Karl, Du hast in vielen Punkten sicher recht. Man muss bei solchen Untersuchung einfach folgendes berücksichtigen. Keine der betroffenen Firmen wird eine solche Untersuchung finanzieren wollen. Die Autobild hat eine sehr interessante Frage aufgegriffen. Berichte in Zeitungen werden aber auch gemacht um billiges Papier zu veredeln, um dieses dann teuer verkaufen zu können. Daher muss der Aufwand der getrieben wird möglichst klein bleiben. In dem Sinne hat die Autobild hier schon ungewöhnlich viel Aufwand getrieben.
    Auch in Bezug auf das Fertan-Mittel hast Du sicher recht. Aber gerade bei komplexen Hohlraumgeometrien ist es nicht einfach alle Bereiche damit zu benetzen. Hinzu kommt noch, dass die Holme und Hohlräume von Oldtimern mit sehr viel abgeblättertem Rost gefüllt sind. Man kann dort oft mehre Hände voll heraus hohlen. Da kann Fertan einfach nicht mehr sinnvoll wirken. Das Mittel der Firma Mönnich (Sigafett) aber schon. Durch die extreme Kriechwirkung dieses Mittels, saugen sich selbst solche Rostansammlungen mit Fett voll. Wasser und Sauerstoff werden abgeschottet und der Rostprozess wird zumindest verlangsamt. Auch die Firma Hodt hat Rostschutzmittel mit ähnlichen Eigenschaften. Das Mittel von Mike Sanders fließt erst bei deutlich höheren Temperaturen und würde hier nur den 2. Platz gewinnen können.
    Wir haben unsere Oldtimer seit sehr vielen Jahren. Alle sind mit Mönnichs und Sanders Fetten beschichtet. Mit Hodt-Mitteln mache ich zur Zeit einige Versuche, um das Richtige auswählen zu können. Da ich hier aber nicht alle mit langen Antworten zutexten möchte, verweise ich lieber auf den Bericht "Mike Sanders - Fettdose" den Du bei http://www.british-classic.eu unter "Rostschutz" finden kannst.

    Test: Rostschutzmittel Auto-Bild / UNI-Oldenburg.
    Es kann gut sein, dass das was Karl geschrieben hat stimmt. Auf http://www.british-classic.eu kann man den Originalbericht der Auto-Bild downloaden. Gelände der Uni und überwacht von Prof. Schuler steht dort geschrieben. Auch über die Auswertung des Tests kann man geteilter Meinung sein. Andererseits ist diese Untersuchung besser als nichts.
    Meine Meinung dazu ist folgende:
    Die Mittel, über die ich Berichte setze ich seit fast 30 Jahren bei meinen Oldtimern ein.
    Das Mike Sanders Mittel hat den Vorteil, dass es durch seine etwas festere Konsistenz (ähnlich Schuhcreme) nicht so leicht von Spritzwasser abgespült werden kann. Es ist daher besonders für die Bodengruppe und vor allem für Radhäuser sehr gut geeignet.
    Das Mittel der Firma Mönnich (Sigafett) ich etwas weicher mit öligem Anteil. Der Vorteil ist hier, dass dieses Mittel deutlich bessere Kriecheigenschaften hat. Gerade bei Oldtimern, wo viele Falzverbindungen Türhäute und ähnliches zusammen halten hat man ein Korrosionsproblem. Lack ist nie in den Falz gekommen, Wasser schon. Der entstandene Rost kann mit keinem Mittel der Welt entfernt werden, es sei denn der Falz wird geöffnet. Das Mönnich-Fett kriecht von der Tür-Innenseite durch den Falz bis auf die Außenseite der Tür. Feuchtigkeit wird verdrängt, weiteres rosten gestoppt. Weiter sind verschiedene Mittel der Firma Hodt bekannt geworden.
    Zur Zeit teste einige Mittel der Firma Hodt. Wenn ich mehr dazu sagen kann, werde ich das gerne machen.:rolleyes:
    Die negative Bewertung von Fertan in dem Bild-Test, kann ich nachvollziehen. Das bedeutet aber keineswegs, dass z.B. die Wachse der Firma auch schlecht sein müssen.

    Hallo Thomas, natürlich kann es sein, dass Du Recht hast. Den Morris Van habe ich beim ersten Mal bei Mönnich beschichten lassen. Da wohnte ich noch in Oldenburg, also ganz in der Nähe. Bei anderen Fahrzeugen, also auch bei dem Cabrio habe ich es verdünnt. Petroleum ist frei von Säuren und von daher gut geeignet. Es gast aus. Das riecht nicht gut, ist aber irgendwann weg. Das mit dem Kriechen kann ich an einen Beispiel gut erläutern. Die Türen beim Morris Minor sind umlaufend durch einen ca. 12 - 15 mm breiten umlaufenden Falz zusammen gesetzt. Weil hier nie Farbe hat eindringen können, Feuchtigkeit aber schon, sied diese und ähnliche Stellen immer sehr stark Rost gefährdet.
    Das Mönnich-Fett kriecht von der der Innenseite durch den Falz und dann bis zu 30 cm auf der Aussenseite auf die Türhaut. Natürlich nur wenn man sein Auto selten wäscht. Das Sanders-Mittel bleibt da wo es ist. Es riecht auch nicht und ist laut Sanders auch garantiert nicht toxisch. Vor allem trocknet es nicht aus. Das Waxoil, das viele Freunde von British Classic Cars bevorzugen, ist nicht wirklich schlecht. Es neigt aber zum Verklumpen und zu Rissbildung durch ausgasen. Daher verwende ich dieses Mittel nicht. Aber das alles habe ich schon in dem Bericht für das British Classic Cars Magazin geschrieben. Da findest Du auch die Nachteile von dem Kriechfett. Den vollständigen Bericht "Fettdose" findest Du, wie schon gesagt, bei http://www.british-classic.eu unter Rostschutz. Dort finden alle auch Links zu den beiden Firmen und zu den Ansprechpartnern.
    Gruß Jürgen

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    Ja, ich habe es selber verarbeitet. Wenn man das Mönnich-Fett 1:1 mit Petroleum verdünnt, dann lässt es sich sehr gut bei 18° C Aussentemperatur und wärmer verarbeiten. (Unterbodenschutzpistole oder die sehr gute Spühpistole von Mike Sanders) Das Sanders-Fett hingegen solltet ihr besser bei einem Proficenter verarbeiten lassen. Wenn Ihr es selber machen wollt, wartet einen glühend heißen Tag ab und kocht das Fett bis es ganz flüssig ist. Und beeilt Euch, denn es erstarrt sehr schnell in dem Schlauch für die Hohlräume. Nicht dass dies falsch verstanden wird, das soll keine Kritik an dem wirklich gutem Sanders-Fett sein. Möglicherweise werdet ihr jedoch beim Verarbeiten an Eure Grenzen stoßen.
    Gruß Jürgen

    Ja danke Tomas, das ist natürlich ein Tippfehler gewesen. Sanders ist fest wie Schuhcreme und Mönnichs Sigafett kriecht in und durch alle Ritzen. Natürlich darf jeder seine eigenen Erfahrungen machen. Auch ich habe früher auch vieles getestet. Vor über 25 Jahren habe ich einen Morris Minor Van restauriert und am Ende mit dem Mönnichfett versiegeln lassen. Vor ca. 10 Jahren habe ich ihn verkauft und vor 3 Jahren zurückgekauft und wieder restauriert. Bilder auf http://www.feye-hohmann.de unter Autos. Überall dort wo noch Spuren von dem Fett vorhanden waren, war alles rostfrei. Durchgerostet war nur ein Bereich am Scheibenrahmen, weil hier jemand diese mit Silicon abgedichtet hatte und bei zwei Nasen am Rahmen (Anschläge für die Anschlaggummis der Blattfedern) die aufgesetzt sind und kein Fett abbekommen hatten. Der alte Herr Mönnich (Citroen-Händler) hat das Mittel in den 60ger Jahren gefunden und nur für seine Citroen eingesetzt. In der Zeit waren auch Fiat, Golf I, Renault und andere sehr rostanfällig. Er sagte mir damals, eine Fettdose rostet nie von innen nach außen durch. Mein Morris Cabrio habe ich seit 22 Jahren und auch bei ihm versiegeln lassen. Den Bodenbereich fette ich alle paar Jahre nach. Es ist noch nie geschweißt worden. Es hat keinen Rost in den Holmen (da wo man hineinsehen kann) und auch die Bodengruppe hat keinen Rost. Mist ist das Mittel nur, wenn Ihr einen Dackel oder eine Katze habt. Das Fett hat sich mit Staub zu einer festen Masse verbunden. Wenn die unter dem Wagen waren, bekommt man das Fett erst nach vielen Waschgängen heraus. Firma Mönnich will das Fett jetzt auch versenden. Fragen dazu bitte an Herrn Freers richten. Link und weitere Infos dazu bei http://www.british-classic.eu nachlesen. Bei Fragen helfe ich gerne.
    Gruß Jürgen

    Die Uni-Oldenburg hat zusammen mit der Auto-Bild alle in Deutschland erhältlichen Rostschutzmittel getestet. Gut waren nur zwei, die restlichen Mittel waren unbrauchbar. Fertan z.B. landete auf einem der schlechtesten Plätze. Auch das Oldtimermagazin British Classic Cars berichtete darüber. Beide Berichte kann man auf der Internetseite http://www.british-classic.eu finden bzw. down laden. Der Auto-Bild Bericht ist aber nur bedingt richtig. Sanders hat gewonnen, weil das Mittel bei den Spühtests nicht ausgewaschen wurde. Es ist etwas fester (wie Schuhcreme) als das Mönnich-Fett. Dafür hat das Mönnich-Siga-Fett sehr extreme Kriech-Eigenschaften. Es unterwandert Rost und alten Unterbodenschutz. Es kriecht in Falze, die bei Oldtimern oft anzutreffen sind. Und es saugt sich in Rostansammlungen, die man oft in den OLdtimer-Holmen finden kann. Nach meiner Erfahrung ist der Mix aus beiden Mitteln der ideale Rostschutz. Sanders für den Spritzwasserbereich (Kotflügel, Unterboden, Blattfedern usw). Mönnich für alle Hohlräume im Rahmen und Türen und gedoppelelte Blechbereiche.. Mehr Details findet man auf der british-classic.eu Seite unter: "Rostschutz"
    Gruß Jürgen

    Die Autobild hat in 2002 zusammen mit der Uni Oldenburg alle bekannten Rostschutzmittel untersucht. Fertan hat, wenn ich nicht irre, den vorletzten Platz gemacht. Gewinner ist das bekannte Fett von Mike Sanders. Den zweiten Platz hat ein Kriechfett von Firma Mönnich gemacht. Viele Informationen und den vollständigen Bild-Bericht zum downloaden findet Ihr auf http://www.british-classic.eu. unter "ROSTSCHUTZ".
    Das Sanders-Fett hat Vorteile im Spritzwasserbereich (Kotflügel, Bodengruppe). Das Mönnich-Fett hat Vorteile bei Falzen, unterrosteten Unterbodenschutz, abgelöstem Spachtel. Das Mittel Kriecht überall hin und verdrängt jede Feuchtigkeit. Vor allem für Oldtimer die einzigen Mittel, die man empfehlen kann. Schaut Euch den Bericht an und macht Euch ein eigenes Bild.
    Wenn jemand mit Fertan gute Erfahrungen gemacht hat, weil 3 Jahre nach einer Restauration immer noch kein Rost zu sehen ist, dann sagt das wenig.
    Bei http://www.british-classic.eu berichten wir über Erfahrungen nach 25 Jahren.:P

    Die Autobild hat in 2002 zusammen mit der Uni Oldenburg alle bekannten Rostschutzmittel untersucht. Fertan hat, wenn ich nicht irre, den vorletzten Platz gemacht. Gewinner ist das bekannte Fett von Mike Sanders. Den zweiten Platz hat ein Kriechfett von Firma Mönnich gemacht. Viele Informationen und den vollständigen Bild-Bericht zum downloaden findet Ihr auf http://www.british-classic.eu. unter "ROSTSCHUTZ".
    Das Sanders-Fett hat Vorteile im Spritzwasserbereich (Kotflügel, Bodengruppe). Das Mönnich-Fett hat Vorteile bei Falzen, unterrosteten Unterbodenschutz, abgelöstem Spachtel. Das Mittel Kriecht überall hin und verdrängt jede Feuchtigkeit. Vor allem für Oldtimer die einzigen Mittel, die man empfehlen kann. Schaut Euch den Bericht an und macht Euch ein eigenes Bild.
    Wenn jemand mit Fertan gute Erfahrungen gemacht hat, weil 3 Jahre nach einer Restauration immer noch kein Rost zu sehen ist, dann sagt das wenig.
    Bei http://www.british-classic.eu berichten wir über Erfahrungen nach 25 Jahren.
    Gruß Jürgen :shy: