Rostegal

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    • Moin,
      da wir das Thema Rostegal hier schonmal hatten, ein kurzer Auszug aus den Infoblättern des Herstellers:

      "Rostegal fürs Auto ist eine hochwirksame Rostbindefarbe auf Basis von Alkydharz und speziell kriechfähigen Zusätzen. Sie durchdringt den Rost bis in die feinsten Poren des Materials. Sie ist streich fertig und ohne Verdünnung spritzfähig. Sie ist ungiftig und nicht gesundheitsschädlich." usw....

      Da mich die Wirksamkeit von Rostegal schon vor vielen Jahren überzeugt hat, werd ich bei einer anstehenden Vollrestauration in den kommenden Monaten wieder auf Rostegal zurückgreifen.

      Hat hier schon jemand das "Auto-Rostegal" getestet?

      Gruß,

      Andi
    • Habs gekauft und mache draußen an einem alten Blech

      einen Witterungstest.

      Übrigens: In einem Faltblatt vom Hersteller ist ein Gutachten abgedruckt, so glaube ich von 1961!


      >Moin,
      >da wir das Thema Rostegal hier schonmal hatten, ein kurzer Auszug aus den Infoblättern des Herstellers:
      >"Rostegal fürs Auto ist eine hochwirksame Rostbindefarbe auf Basis von Alkydharz und speziell kriechfähigen Zusätzen. Sie durchdringt den Rost bis in die feinsten Poren des Materials. Sie ist streich fertig und ohne Verdünnung spritzfähig. Sie ist ungiftig und nicht gesundheitsschädlich." usw....
      >Da mich die Wirksamkeit von Rostegal schon vor vielen Jahren überzeugt hat, werd ich bei einer anstehenden Vollrestauration in den kommenden Monaten wieder auf Rostegal zurückgreifen.
      >Hat hier schon jemand das "Auto-Rostegal" getestet?
      >Gruß,
      >Andi
    • Hallo Andi,

      Freunde von mir, die (semi)professionell Old- und Youngtimer restaurieren, schwoeren seit Jahren auf das Zeug. Wobei angeblich die Variante in schwarz deutlich schlechter abschneidet als das klassische rotbraun.

      Wichtig ist, nur eine wirklich ganz duenne Schicht mit dem Pinsel regelrecht einzumassieren, und sobald es beruehrtrocken ist, noch eine Schicht hinterher.

      Vor dem Auftragen weiterer Farben min. 1 Tag durchtrocknen lassen.
      Bei Akrylfarben noch wesentlich laenger.

      Ich selbst bin vor einiger Zeit vom frueheren Fertan plus Priomat Verfahren, bei dem ich leider nur ca. 70-80% Erfolgsquote hatte, auf Rostegal umgestiegen.

      Kann daher noch nicht ueber Langzeiterfahrungen berichten.


      Gruesse
    • Kannst Du bitte erklären,was Priomat ist? Danke

      >Hallo Andi,
      >Freunde von mir, die (semi)professionell Old- und Youngtimer restaurieren, schwoeren seit Jahren auf das Zeug. Wobei angeblich die Variante in schwarz deutlich schlechter abschneidet als das klassische rotbraun.
      >Wichtig ist, nur eine wirklich ganz duenne Schicht mit dem Pinsel regelrecht einzumassieren, und sobald es beruehrtrocken ist, noch eine Schicht hinterher.
      >Vor dem Auftragen weiterer Farben min. 1 Tag durchtrocknen lassen.
      >Bei Akrylfarben noch wesentlich laenger.
      >Ich selbst bin vor einiger Zeit vom frueheren Fertan plus Priomat Verfahren, bei dem ich leider nur ca. 70-80% Erfolgsquote hatte, auf Rostegal umgestiegen.
      >Kann daher noch nicht ueber Langzeiterfahrungen berichten.
      >
      >Gruesse
    • Moins,
      prima, daß man jetzt mal Infos über Rostegal auch von Anderen bekommt.

      Welche Version "Rostegal rotbraun" verwenden denn Deine Freunde?
      Da gibt es das klassische, die Rasantversion und die Autoversion.

      Ich würde darauf tippen, daß die klassische Variante die Beste ist, da man erst über eine längere Trocknungsdauer gewährleisten kann, daß es richtigt tief in die Poren eindringt.

      Auch ich habe die Erfahrung gemacht die Schichten lieber dünn aufzutragen. Je dicker die Schicht, je länger dauert die Trocknungszeit und es können sich "Krissel" bilden. Die kriegt man schlecht weggeschliffen.

      Bleibt immer noch die Frage der Verträglichkeit von AutoRostegal mit 2K Lack. Nach Auskunft des Herstellers ist es genauso wie das klassische Rostegal.
      Haben Deine Freunde da Erfahrungen?
      Meine Erfahrung mit dem klassischen Rostegal sind die, daß wenn man mehrere Schichten dünn aufträgt, mindestens 4 Wochen wartet und anschließend mit sanftem Füller arbeitet, keine Probleme mit 2K Lack hat. Man darf jedoch nie in die Rostegalschicht reinschleifen. Dann ist es vorbei, dann kommt die Schose hoch.

      Nochmal zur Langzeiterfahrung: Mein Vater hat Rostegal bereits vor 30 Jahren verwendet. Viele verostete Eisenteile bzw. Konstruktionen sind in den Jahren damit behandelt worden. Die Erfahrungen waren durchweg positiv. Da sind z.B. ein Balkongeländer, welches total verrostet und nur mit der Drahtbürste gereinigt und mit Rostegal getrichen über mehr als 15 Jahre dem Wetter ausgesetzt war. Natürlich haben sich wieder Roststellen gebildet, aber es sieht immer noch ok aus und eine Schicht Decklack hat es aus Faulheit auch nie bekommen. Oder auch diverse Rosengitter aus Baustahlmatten hergestellt. Weiß angestrichen sieht man jede Roststelle, aber auch da gibt es wenig zu meckern.

      Wie gesagt, daß sind meine Erfahrungen. Ich will nicht zuviel Werbung machen, sonst gibt es hier wieder mecker.

      Grüße,

      Andi
    • Hallo Andi,

      ich muss gestehen, dass mir bis zur Lektuere Deines Beitrags gar nicht bewusst war, dass es vom rostbraunen Rostegal auch wieder 3 Versionen gibt.
      Wuerde vermuten, dass die Kumpels mit der "klassischen" Variante arbeiten.

      Beim schwarzen ist die anti-korrosive Wirkung wohl bei weitem schlechter (sagten sie mir).

      Tatsache ist zweifellos, dass eine Ueberlackierung umso problemloser ist, je laenger das Rostegal schon drauf war. Waere mal eine interessante Studie, herauszufinden, bis zu welcher Dauer sich da noch was aendert.

      Mich, der in aller Regel mit "rolling restauration" zu tun hat, nerven die Trocknungszeit und die Unvertraeglichkeit mit Decklacken enorm.

      Bin daher schwer am Ueberlegen, wieder ein anderes Produkt zu verwenden.

      Zur Auswahl stehen da "Corroless", mit welchem ich vor gut 10 Jahren schon sehr gute Erfahrungen gemacht habe (z.B. spezielle Stahlfelgen am VW Kaefer, die furchtbar verrostet waren, mit der Drahtbuerste auf der Bohrmaschine blankgeschliffen, zweimal satt mit Corroless eingepinselt, und abschliessend Felgensilber aus der Spruehdose hinterher. Nach vielen Jahren im taeglichen Einsatz zeigten sich nur ganz minimale neue Rostspuren.) Ist dann aus dem Blickfeld geraten, als der lokale Zulieferer zugemacht hat, und es direkt nicht zu bekommen war.
      Damals habe ich auf Fertan plus Priomat umgestellt, mit brauchbaren, aber nicht umwerfenden Ergebnissen. Irgendwann wurde das Corroless in der Oldtimer-Markt angesprochen mit direkter Bezugsadresse, und damals habe ich mir eine Dose bestellt. Liegt noch unangebrochen im Regal.

      Und dann noch "Brantho-Korrux", das verschiedentlich empfohlen wurde, wobei ich aber niemanden selbst kenne, der ueber Erfahrungen berichten koennte.


      Gruesse



    • Klar: Rostschutzgrund von Spiess-Hecker

      Hallo Dirk,

      Priomat ist eine Grundierungsfarbe von Spiess-Hecker fuer den Autobereich.
      Da gibt's wohl mind. 2 verschiedene, und ich habe den rostbraunen genommen, der lt. Aussage des Verkaeufers im Farbenfachhandel die bessere Korrosionsschutzwirkung hat.

      Erfordert absolut rostfreien Untergrund (z.B. nach Abschleifen und Fertan), und hat bei mir ganz akzeptable Ergebnisse erbracht (70-80% Erfolgsquote).

      Habe nun eine Zeitlang mit Rostegal gearbeitet, und bin wegen der extrem langen Trocknungszeit sowie dem problematischen weiteren Lackaufbau am Ueberlegen, andere Produkte zu verwenden.


      Gruesse