Unterboden (Neuaufbau)

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    • Unterboden (Neuaufbau)

      nachdem mein Golf komplett neu aufgebaut wird ( Motor, Achsen, Scheiben, Dichtungen, sämtliche Kabel und Leitungen sind entfernt), hab ich mir überlegt wie ich dass am besten angehe:

      - Unterboden u. Radhäuser lass ich Sandstrahlen (hab da ein ziemlich gutes Angebot
      von 200€)
      - Danach beim Blanken Unterboden einige Löcher zuschweißen
      - Unterboden mit Fertan behandeln (auch die Hohlräume)( oder mit Phosphorsäure?)
      zum Passivieren
      - Danach alles abspülen mit klarem Wasser
      - dann Lackaufbau mit 2K EP Grund
      - PUR Decklack (unterboden muss nicht gefüllert werden)

      - Dann wird die Komplette Karosse zum Lackierer gestellt (Roststellen fertig
      geschweißt und mit Fertan behandelt. (alten Lack der noch gut ist, lass ich
      drauf. sonst geht die Phosphatierung verloren)
      - Der spritz mir die Karosse (Innen u. Außen) mit 2K EP Grund, und macht nen
      vernünftigen Lackaufbau.
      - Wenn die komplette Karosse fertig gelackt ist, behandel ich die Hohlräume mit
      Mike Sanders
      - Danach Permafilm als Unterbodenschutz

      Hab ich irgendwas vergessen? Ist die vorgehensweise so in Ordnung? Wie würdet ihr dass machen?

      PS: Der Lacker meinte er spritzt nur Lacke auf Wasserbasis. (Werden generell nur noch Wasserlacke verwendet, oder... soll ich da was anderes nehmen?
    • Fertan + Co.

      Sag einmal: welchen Rost willst Du eigentlich nach dem erfolgreichen Sandstrahlen noch mit Fertan oder Phosphorsäure umwandeln? Zu etwas anderem taugt dieses Zeug nämlich überhaupt nicht (wenn überhaupt).
      Über ordentlichen Lackaufbau wurde hier an anderen Stellen schon genügend doziert.

      Andreas
    • Re: Fertan + Co.

      >Sag einmal: welchen Rost willst Du eigentlich nach dem erfolgreichen Sandstrahlen noch mit Fertan oder Phosphorsäure umwandeln? Zu etwas anderem taugt dieses Zeug nämlich überhaupt nicht (wenn überhaupt).
      >Über ordentlichen Lackaufbau wurde hier an anderen Stellen schon genügend doziert.
      >Andreas

      Ähm...Phosphorsäüre wandelt den Rost nicht um...es passiviert das Stahlblech. d.h. das Blech bekommt überall einen grauen Schleier.
      Jeder Neuwagen wird vor dem Lackieren in so ein Bad getaucht.

      Ich wollte mit meinem Posting eigentlich nur checken ob ich irgendwelche Fehler in meiner Vorgehensweise habe, oder ob es noch etwas zu beachten gibt. Will bei meinem ersten Neuaufbau nämlich nicht pfuschen.

    • Re: Fertan + Co.

      >Sag einmal: welchen Rost willst Du eigentlich nach dem erfolgreichen Sandstrahlen noch mit Fertan oder Phosphorsäure umwandeln? Zu etwas anderem taugt dieses Zeug nämlich überhaupt nicht (wenn überhaupt).
      >Über ordentlichen Lackaufbau wurde hier an anderen Stellen schon genügend doziert.
      >Andreas

      Hallo,

      Ähm...Phosphorsäure dient nicht zum Rostumwandeln, sondern um das blanke Stahlblech zu passivieren. Jeder Neuwagen wird vor dem Lackieren in so ein Bad getaucht.

      Wollte mit meinem Posting eigentlich nur checken ob ich Fehler in meiner Vorgehensweise habe, oder ob ich noch irgendwas anders machen kann.
      Will bei meinem ersten Neuaufbau nicht pfuschen...

      Ach ja...wie siehts mit den Wasserlacken aus?? Wird heute nur noch damit lackiert, oder soll ich mir nen anderen Lacker suchen?
    • Re: Fertan + Co.

      >Ach ja...wie siehts mit den Wasserlacken aus?? Wird heute nur noch damit lackiert, oder soll ich mir nen anderen Lacker suchen?




      Die meisten Lackierer lackieren Heute mit Wasserlack.

      Das Bedeutet nur der Grundlack (Basislack) ist auf Wasser Basis.
      Der Klarlack ist(noch)auf 2 K Basis mit Lösemittel.

      Übrigens sind alle Auto Hersteller schon lange auf Wasserlack umgestiegen.
      (zu mindestens die Deutschen)

      Und schlechter als ein Alter Lack mit Lösemittel ist ein Wasserlack nicht.
      Zum Teil sogar Besser,er Vergilbt und Bleicht nicht so schnell aus.
      Und für die Umwelt ist der WB auch viel besser.

      Gruß

      Holger
    • Fluid Film ist besser als Mike Sanders!

      Mike Sanders hat die Angewohnheit nach ca 10 Jahren nur noch unten in den Schwellern zu sein (4 cm dick) und der obere Teil der Schweller ist frei und rostet fröhlich.

      Fluid Film dagegen kriecht noch nach 10 Jahren am Blech in alle Richtungen (auch nach oben).

      Ich persönlich nehme immer Fluid Film. (ist auch preiswerter und leichter zu verarbeiten)

      Gruß Dr. H. Eckener
    • Re: Fluid Film ist besser als Mike Sanders!

      >Mike Sanders hat die Angewohnheit nach ca 10 Jahren nur noch unten in den Schwellern zu sein (4 cm dick) und der obere Teil der Schweller ist frei und rostet fröhlich.
      >Fluid Film dagegen kriecht noch nach 10 Jahren am Blech in alle Richtungen (auch nach oben).
      >Ich persönlich nehme immer Fluid Film. (ist auch preiswerter und leichter zu verarbeiten)
      >Gruß Dr. H. Eckener


      ist aber ein serh persönlciher erfahrungsbericht.
      hab ich noch nie von gehört
    • Auslegung ist anders!



      Mike Sanders baut mehr auf Langzeitig Rostvorsorge.
      Fluidfilm ist eher was für den schnellen Einsatz. Also wenn Rost schon vorhanden ist, diesen stoppen usw. usf.

      Ich würde Fluidfilm reinmachen und dann nach 2 Jahren Mike Sanders drüber.
    • Re: Unterboden (Neuaufbau)

      >- Danach Permafilm als Unterbodenschutz
      xxx

      Soweit ich aus Deinem Bericht rauslesen kann bist Du ein Experte und daher möchte ich Dich etwas fragen und zwar:
      Ich habe als Hohlraumschutz und Unterbodenschutz Seilfett verspritzt. Kannst Du mir bitte sagen warum Du auf Permafilm als Unterbodenschutz kommst, wo die Vor und Nachteile sind und ob man dieses Material auch verwenden kann wenn der Unterboden nicht ganz so rostfrei gemacht wurde wie von Dir.

      Und wo kaufst Du dieses Material und wie teuer ist es.

      Im voraus dankend für Deine diesbzgl. Tipps verbleibt
      mit LG
      Jan