Permafilm: Nicht zufrieden

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    • Das Korrosionsschutzdepot (KSD) schreibt in seinem "Katalog 2014" zur Perma Film Anwendung folgendes:
      korrosionsschutz-depot.de/pdfs/katalog.pdf

      "Perma-Film kann auch etwas Fluid-Film beigemischt werden, das hält die Beschichtung von Anfang an elastischer,
      sie bleibt aber auch klebriger. Dies kann Alterungsrissen im Perma-Film entgegen wirken und die Häufigkeit des
      Einnebelns der Beschichtung mit etwas Fluid-Film verringern. Grundsätzlich ist der transparente Farbton beim
      Perma-Film die beste Wahl. Kontollieren Sie unbedingt jährlich auf Rissbildung und Versprödung! Aufgrund dieser
      Problematik sollte man Perma-Film nur auf saugfähigen Untergründen und nur in Verbindung mit Fluid-Film
      einsetzen.
      Perma-Film sollte nur eingesetzt werden wenn andere Lösungswege nicht gangbar sind."



      Frage 1)

      Das klingt ja nun alles garnicht gut, oder!? Andererseits sagen einige langjährige Profi-Anwender (also Leute die mit Korrosionsschutz ihr Geld verdienen) wie zufrieden Sie mit Perma-Film sind! Handelt es sich also um Anwenderfehler (z.B. das vorab einnebeln mit Fluid Film vergessern oder ähnliches)??? Dazu muss ich sagen das die beiden Profi-Andwender mit denen ich sprechen konnte meist das schwarze Permafilm verwenden und nur hin und wieder das transparente PF verarbeiten. Kann es also


      Frage 2)

      Nur warum schreib das Korrosionsschutzdepot dann so deutlich in den Katalog "Perma-Film sollte nur eingesetzt werden wenn andere Lösungswege nicht gangbar sind."???

      Wenn man beim Unternehmen nachfragt, sagen die einem > es wäre alles wieder in Ordnung mit PFilm. Man hat vor einigen Jahren nur mal den UV-Blocker in der Transparent-Variante vergessen bzw. Probleme damit gehabt (wie auch immer).
    • Was das KSD meint und was nicht... nun ja, ist halt auch nur ein kommerzieller Betrieb, da muss jeder selber entscheiden was er davon hält.

      Ich habe PF immer nur auf FF angewendet und quasi auf dem Blech mit dem Pinsel eine Mischung der beiden Produkte hergestellt (nachdem FF schon ein paar Tage einwirken konnte) und bin nach 5 Jahren immer noch zufrieden.

      Gruß,
      G40
      Me being paranoid doesn't mean they aren't after me.
    • @G40

      ...glaub ich dir gerne!

      a)Wie ich lese hast du PFilm vor ca 5 Jahren angewendet, da soll es auch noch super gewesen sein! Hast du es auch vor 1/2 Jahr oder 1 Jahr nochmals angewendet und aktuell mal geprüft ob es spröde geworden ist?

      b)Machst du jährlich ne Auffrischung mit FluidFilm A (das die harte PFilm Schicht wieder anweicht)??

      c)Du schreibst, dass du mit FluidFilm vorarbeitest und es dann ein paar Tage einwirken lässt um dann PFilm mit dem Pinsel aufzutragen (einzumischen). Wenn ich mir meinen Unterboden (die ganzen Winkel, Ecken, Kanten wie Achsschenkel usw) so ansehe, dann stell ich mir ein Auftragen mit dem Pinsel extrem aufwendig vor (gut wäre es vmtl. schon). Wie wäre es, alles mit FluidFilm AS-R (SprayDose) ganz dünn einzunebeln, 1-2 Tage zu warten und dann mit PermaFilm drüber sprühen??? Oder soll man dann noch zusätzlich PermaFilm mit z.B. 20% FluidFilmA oder NAS mischen und dann erst sprühen?

      d)was ist eigentlich der Vorteil von PermaFilm gegenüber einem Wachs wie UBS 220? Nach der Aushärtung von PFilm kriecht doch auch nichts mehr???
    • a) ja

      b) nein

      c) Ich habe nicht den kompletten Unterboden gemacht - werde ich auch nicht. Zum Sprühen von PF kann ich nichts sagen. Wie man das Zeugs sprühfähig bekommen soll entzieht sich meiner Kenntnis (und Phantasie).

      d) Ist für mich alles eine Glaubensfrage. Ich traue eben FF mehr in Bezug auf Kriechwirkung wie einem Wachs, insofern ist die "Haltbarmachung" der FF-Schicht mit PF die logische Konsequenz. FF/PF wende ich dort an, wo ich die Kriechwirkung auch brauche.

      Prinzipiell nehme ich für mich in Anspruch, nach meinem Gusto zu entscheiden was ich wo nehmen will. Die Glaubensjünger - sowohl die selbsternannten als auch die im Netz hoch gelobten Profis (was meist Leute mit eigenem, meist finanziellem Interesse sind... :huh:- finden in mir keinen getreuen Jünger.

      Ich habe gerade an einem Wagen den Tank erneuert. Den neuen Tank habe ich z.B. auch teilweise mit Wachs konserviert. An anderen Stellen habe ich dann wieder Steinschlagschutz verwendet. FF/PF kam nicht zum Einsatz da kein Rost am Neuteil vorhanden ist.

      An der Karosserie beseitige ich Rost auch auf mehrere Arten:
      Mal durch Schleifen und BranthoKorrux, entweder 3in1 oder nitrofest, dann entweder überlackiert, mit U-Schutz versehen oder mit Wachs.
      Mal einfach durch einen schnellen FF-AS/R-Auftrag - meist aber nicht immer gefolgt von PF.
      Andere Varianten vorbehalten.

      Meine beste Erfahrung ist, überhaupt etwas gegen Rost zu tun. Wie, das ist m.E. relativ egal verglichen mit dem Nichtstun. Mit akribischem Aufspüren der besten, universell einsetzbaren Methode und der besten Mittel der Welt habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Das endet entweder im Nichtstun durch Resignation oder im Aufkaufen von etlichen Mittelchen die hoch angepriesen werden (jedes ist natürlich in einer anderen Nuance stark) und dann doch nicht halten was sie versprechen und in angebrochenen Gebinden ewig hier rumstehen weil sie zum Wegwerfen zu teuer waren und zum Einsatz nicht taugen (zumindest nicht für mich). Und wenn ich mir mal ausrechne was ich allein an nicht gekauftem aber mal in der engeren Auswahl gewesenen Zeug gespart habe...

      Gruß,
      G40
      Me being paranoid doesn't mean they aren't after me.