schlecht zugängliche stellen am besten entrosten

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    • michaelz schrieb:





      Zinkphosphat in EP-Grundierung hat schon seine Berechtigung weil EP eine gewisse Ionenwanderung erlaubt, dadurch entsteht quasi eine Zinkkathode. Die Schutzwirkung ist also schon vorhanden, vielleicht nicht in dem Maße wie die Zinklamellengrundierung? Kann ich nicht beurteilen, kommt drauf an wie sich das Bindemittel der Zinklamellengrundierung verhält. Ist jetzt nicht so mein Gebiet.

      Ich bin grundsätzlich vollkommen bei dir, ausser bei der Kombination von EP mit anderen vorangehenden Schichten.
      Hallo, eine Zinkkathode ist gar nicht gut! Was ist denn dann die Anode? Der Stahl? Das bedeutet ja der Stahl wird aufgelöst!!
      Für den katodischen Schutz des Stahls brauchst Du ne Zinkanode!!. Also hast Du die anodische Reaktion Zink ergibt Zinkionen + 2 Elektronen.. Das bedeutet, das Zink löst sich auf (Prinzip der Opferanode). Wenn das gesamte Zink aufgelöst ist dann ist Ende mit dem katodischen Schutz!
      Das EP-System beruht auf der hervorragenden Barrierewirkung der EP-Schicht.

      Gruß
    • Medwed,
      darfst mich einmal mit Asche bestäuben :D

      gonzo,
      Die Ionenwanderung die EP erlaubt habe ich mal in einem Datenblatt gelesen, aber das ist auch ewig her, ich kann es dir nicht beschwören.

      Aber noch zur Haftung von EP.
      Richtig, die Haftung von EP ist ja auch hervorragend. Der wird auch hervorragend auf der Zinklamellengrundierung haften.

      Aber was nutzt das wenn die Zinklamellengrundierung nicht so gut auf dem Blech haftet?

      Verstehst mi jetzt?

      Säurehärtenden EP hab ich mal irgendwo gesehen, bei Standox glaub ich? Weiß nicht mehr genau, ist auch Urzeiten her. Mir gefällt das aber nicht so, ich schmier nicht gern Säure aufs Blech und versuche daher alle Arten von Säureprimer zu vermeiden.

      Bei der Verträglichkeit musst du ja mehrere Faktoren berücksichtigen. Es geht ja nicht nur darum ob der nachfolgende Füller usw. gut haftet sondern darum was z.B. in Durchschliffbereichen passiert. Natürlich gibts da viel verschiedene Untergründe, aber in Randzonen an Durchschliffen haben fast alle ihre Schwächen.
      1K-Primer trocknen schnell, haben nicht viel Zeit um den Untergrund anzugreifen und den Altlack im Radnbereich hochzuziehen. Soweit klar. Aber 1K-Primer werden ja auch mit 50-70 Prozent Verdünnung gemischt bis die spritzfertig sind. Die Verdünnung kann dann schon einiges hochziehen, vor allem ja auch den Basislack im Randbereich. Aber, durch das schnelle trocknen hält sich das meist in ertragbaren Grenzen.

      Bei EP ist das anders. Der wird bis er Spritzfertig ist meist so mit 10-25 Prozent Verdünnung gemischt, manche geben an das er nach Härterzugabe spritzfertig ist...aber mal ehrlich...durch was für ne Düse soll man die dicke Pampe denn durchdrücken? Gardena?
      So also man muss schon Verdünnung zugeben. Dann kommt das schlimme, die Trocknungszeit von EP, die ist eben echt lang und in dieser Zeit kann der hochziehen was er will. Selbst hauchdünn lasierend aufgetragen hab ich schon allerlei Altlacke gesehen die sich schön kräuselnd am Rand abzeichnen. Wie gesagt, es gibt Trilliarden Altlackierungen und manche sicher auch vorgeschädigt.

      Ein bissel Grundierung aus der Sprühdose und dann Füller drauf ist viel einfacher, aber ich mag das nicht.

      Meine Meinung ist wenn man 2k zur Verfügung hat, dann sollte man es benutzen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von michaelz ()

    • Ja solche Stellen sind mehr oder weniger nicht behandelbar. So wie auf dem Foto zu sehen ist da ja schon Rost weggekratzt. So mache ich das auch und versuche da soviel wie möglich zu entfernen. Anschliessend EP drauf und etwas Hohlraumwachs / Hohlraumversiegelung aus der Sprühdose. So kann ich das leichter kontrollieren ob da wieder was durchkommt. Nach ein paar Jahren kommt bei sowas eh wieder ein wenig Rost durch.

      Kann man den Rahmen abschrauben? Oder zumindest ein paar Schrauben lösen und das anheben oder so?
    • Bin mir sicher, dass es vielen weiter geholfen hat. Werde selbst auf den ein oder anderen Tipp zurückgreifen.
      Hab' grad auch die ein oder andere schlecht zugängliche Stelle wo Rost entfernt werden muss.
      Hoffe mal das es dann auch funktioniert ;)

      Und, neben all den Schwierigkeiten und vieler Arbeit, die ich noch habe, spinnt jetzt der Tacho!
      Hab' Null Plan was ich da machen könnte? Wie es scheint, müssen da Profis ran... hab' schon eine Fachwerkstatt gefunden die sich mit Tachojustierung bestens auskennt.
      Die ein oder andere hilfreiche info habe ich auf ihrer Seite www.tachoprogrammierung.de auch schon gefunden und mal sehen...

      LG