schlecht zugängliche stellen am besten entrosten

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    • schlecht zugängliche stellen am besten entrosten

      hallo ich bin gerade dabei meinen mx3 zu entrosten.

      Mein vorgang: so gut wie es ging mit einer zopfbürste den rost wegschleifen. dannach mit pelox re behandeln, dannach brunox epoxy drauf dann normale haftgrundierung dann lack und dann unterbodenschutz.
      jetz habe ich das problem das ich in die ecken mit meiner zopfbürste nicht hinkomme.
      was wäre die beste möglichkeit hierfür? lohnt es sich eine sandstrahlpistole zu holen und das ganze zu strahlen?
      wie sieht der weitere vorgang nach dem strahlen dann aus?
      ich bin für jeden tip dankbar.

      mfg johannes
    • Zopfbürsten schmieren den Rost nur zu.
      Besser :Schleifen mit CSD-Scheiben...
      PELOX ist schlicht und einfach eingedickte Phosphorsäure (kann man selber machen mit Aero-Gel...) )
      Sollten noch "schwarze Punkte" >3 mm Durchmesser vorhanden sein, ist sicherlich darunter noch Restrost!
      Brunox Epoxy ist bei diesem Aufbau ABSOLUT überflüssig, da H3PO4 die stärkere Säure gegenüber der Ameisensäure (Brunox) ist.
      Brunox KANN also nichts mehr umwandeln...
      Schlecht erreichbare Stellen:
      Dremel oder ähnliches mit mitel-verzahnten Hartmetall-Schleistiften (Durchm. ca. 10-12 mm) für Entfernung extrem grober Rost und UB-Schutz,
      Keramik-Schleifstifte (fürs grobe Rostentfernen) und schließlich 2 mm CBN-Schleif-Kugel-Stiffte für die Rost"Poren" <5 mm).
      Sehr schlecht erreichbare Stellen:
      Biegsame Welle für Dremel.
    • Hallo gonzo
      Merci für die Antwort, ich bin auch gerade dabei ein altes Auto am entrosten.
      Gerne folge ich deiner Anleitung und kaufe gleich morgen so eine Grobreinigungsscheibe.

      Was meinst du genau mit mittelverzahnten Hartmetall Schleifstiften?
      Und wo krieg ich denn CBN Schleifkugelstifte her? Auch Keramik Schleifstifte finde ich nicht auf Anhieb im Internet.
      Kannst du vielleicht die Markennamen oder Produktenamen nennen, um sie besser zu finden?
      Sind das ev alles Dremel Aufsätze?

      Kann man die Dremel Aufsätze auch in anderen Maschinen verwenden, z.B. einen Akuuschrauber?

      Ist nach der mechanischen Reinigung noch eine chemische nötig? Wenn ja, was würdest du für ein Produkt empfehlen, oder welche Chemikalie?
      Wie kann ich herausfinden auf welcher Basis welches Rostentfernungs/umwandler Produkt besteht?

      Vielen Dank für deine Hilfe
      LG Zorry

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von zorry ()

    • z.B. ebay.de/itm/Hartmetallfraser-F…m:m4y1LWrNOjrd1MwI6kdib-A

      z.B. ebay.de/itm/PFERD-Schleifstift…dcd8f:g:8p0AAOSwAPVZICsy: kein Dremel-Aufsatz, deshalb bBitte dann aber auch die 3mm Spannzangen (z.b. von Proxxon) verwenden.

      Nein

      Ich nehme - wegen der schwarzen Markierung des Restrostes : Phosphorsäure
      Und schleife dann alle schwarzen Stellen gezielt weg.

      Sicherheiutsdatenblätter :)
    • yeeh coole Sache, merci für die Antwort.
      Ach ich hab jetzt grad gemerkt, dass ich die Sachen im Netz nicht fand liegt daran, dass ich seit geraumer Zeit startpage.com benutze statt Google, weil ich nicht wollte, dass Google alles über mich weiss. Aber die Seite finded eben die Sachen nicht. :pinch: sorry deswegen, merci fürs raussuchen

      Ja letzten hab ich so ein Sicherheitsdatenblatt angeschaut, wurde da aber nicht schlauer daraus, weil irgendwie die genauen Chemikalien nicht draufstanden.
      Hm, nochmals anschauen..

      Coole idee, das mit der Phosphorsäure, aber sie greift ja laut infos im forum auch gesundes Metall an, und man sollte es ja auch abwaschen... ?

      Lg zorry
    • Nur immer dran denken das Blech beim schleifen auch dünner wird. Irgendwann muss man sagen das es halt reicht, sonst muss man trotzdem ein Blech einschweissen weil das geschliffene nur noch Folie ist. Das ist der Punkt wo ich dann eben doch nochmal die Flex mit der Zopfbürste ansetze um kleine restliche Punkte auszubürsten damit das Blech nicht immer dünner wird. Wenn man genug Druck ausübt geht der restliche Rost aus den Poren damit auch weg.

      Pauschal kann man das meist garnicht so genau sagen, man muss da ein Gefühl für entwickeln und Erfahrung damit sammeln. Und es sind ja letztlich alles Ferndiagnosen per Foto. Ich weiß nur das die ersten Versuche meist in die Hose gehen egal wieviel Hilfe und Infos man bekommt. Das ist eben so, aber nur so lernt man dazu, wenn man es macht.

      In der Werkstatt machen lassen ist in der Regel keine Alternative. So einen Fall hab ich vor ein paar Wochen gehabt. Wurde vor 5 Jahren in einer Werkstatt professionell geschweisst und dann lackiert und versiegelt usw. Für 700 euro ein Blech in der Größe 15x50cm etwa. Hab damals gesagt das es nicht halten wird. Die zweite Seite habe ich dann mit dem jungen Mann zusammen gemacht so wie man es normalerweise macht. Schleifen, schweissen EP, Dichtmasse, Fluidfilm.

      Jetzt steht der Ofen da und auf der Werkstattseite ist ein Loch in der Größe 20x80cm. Einfach komplett weg. Die Seite die wir zusammen gemacht haben sieht aus als wärs gerade eben erst gemacht worden.

      "Mach mal das das wieder schön ist".

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von michaelz ()

    • "Das ist der Punkt wo ich dann eben doch nochmal die Flex mit der Zopfbürste ansetze um kleine restliche Punkte auszubürsten damit das Blech nicht immer dünner wird. Wenn man genug Druck ausübt geht der restliche Rost aus den Poren damit auch weg."

      Sorry, muss diesmal vehement widersprechen.
      Eine Drahtbürste verschmiert den Restrost - darunter ist immer noch Rost (habe ich vor 20 Jahren bei mehreren alten Blechen nachweisen können).

      Drahtbürsten sind nur zum "wegschlagen" von grobem Blattrost geeignet.
      Der Rest muß mit keramischen Schleifkörpern beseitigt werden (Stahl / Edesltahl ist auf der Mohrschen Härteskala nunmal WEIT!! unter Eisen-Oxid).

      Mit der Drahtbürste erreichts Du nur, das eventuell schon dünne Blecchbereiche durch den Druck komplett aufreissen - und das will wirklich niemand.
      (Jaa - die Drahtbürste ist halt auf den ersten Eindruck soo praktisch: Billig und per Flex oder Bohrmaschine auch so schön einfach kaufbar...)

      Für langfristige Rostbeseitigung leider "Müll".