Angepinnt Rostschutzmittel-Tests Zusammenstellung

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    • RE: Rostschutzmittel-Tests Zusammenstellung

      Außerdem stehen die Verlierer von professionellen Vergleichstests sofort mit dem Rechtsanwalt auf der Matte, wenn sie wittern, dass was faul war.
      ...
      Jeder sollte sich mal überlegen, wie er selbst einen größeren Rostschutzmitteltest anlegen würde, welcher hinterher nicht angreifbar ist.


      Gut, dass du das erwähnst:
      Der Korrosionschutzmitteltest der Oldtimer-Markt (oder Praxis?) wäre so gestaltet, dass jeder Hersteller selbst vor Ort war und das Material nach seinen eigenen Vorschriften verarbeiten konnte. Damit hinterher keiner sagen könnte, es wäre falsch verarbeitet worden. Ich könne sogar bei Fertan nachfragen . Ich habe das aber nicht getan. Obwohl Fertan in der gleichen Halle paar Stände weiter war. Ich hätte das vielleicht wirklich tun sollen.
    • RE: Rostschutzmittel-Tests Zusammenstellung

      Also zu eigener Erfahrung komme ich indem ich mir viele Meinungen anhöre, das aussortiere das für mich als Metaller total hanebüchen ist, sowei das was für mich als Privatmann nicht anwendbar / durchführbar ist und dann den Rest ausprobiere. Also die Mittel und Methoden probieren.

      Wenn eine davon über Jahre erfolgreich war dann bleibe ich bei dieser Methode.

      Ich brauch ja kein Mittel das unter optimalen Test- und Normbedingungen super ist. Ich brauche eins das im Alltag super ist, und zwar so wie ich es anwenden kann und nicht so wie es Labore anwenden.

      Hört sich natürlich wenig wissenschaftlich an, es ist einfach aus der Praxis gegriffen.
    • RE: Rostschutzmittel-Tests Zusammenstellung

      michaelz schrieb:


      Also zu eigener Erfahrung komme ich indem ich mir viele Meinungen anhöre, das aussortiere das für mich als Metaller total hanebüchen ist, sowei das was für mich als Privatmann nicht anwendbar / durchführbar ist und dann den Rest ausprobiere.

      Wahrscheinlich kommst Du beruflich auch öfters mit Leuten in Kontakt, die dazu was sagen können oder kannst auf eigene berufliche Erfahrungen zurückgreifen.

      Aber die meisten Leute haben nicht die Möglichkeit, sich ohne Internet oder Tests einen guten Rat zu holen. Fragste drei Leute, kriegste fünf Meinungen oder nur Schulterzucken. War neulich beim TÜV, kam mit dem älteren Prüfer ins Gespräch, und der klagte über Rost an seiner C-Klasse. Dem war "Mike Sanders Korrosionsschutzfett" ein völlig neuer Begriff. Und der war ja nun ein Ingenieur vom Fach, der täglich mit Rost an Kfz konfrontiert wird. Er wird sich bestimmt auch mal mit Kollegen über das Thema Rost austauschen. Tests können zumindest eine Orientierung geben, was überhaupt auf dem Markt ist und was man davon in die engere Wahl ziehen kann.

      Testergebnisse schlage ich auch in den Wind, wenn ich im Alltag andere Erfahrungen mit den Produkten gemacht habe. Owatrol-Öl (Autobild: "ungenügend") benutze ich für bestimmte Zwecke gerne.

      Die Kritik, dass Tests nicht den Alltag oder die Praxis darstellen und nur unter Laborbedingungen stattfinden, kommt auch immer wieder. Aber wie hätte zum Beispiel die Praxis im Autobild- oder Oldtimer-Markt-Test aussehen sollen? Die Autobild hat 63 baugleiche Blechkästen über drei Jahre auf einem Uni-Gelände rosten lassen, um 20 Mittel zu testen. Drei Testkästen für jedes Mittel, und drei leere "Nullproben". Selbst die Autobild wird nicht das Geld haben, statt dessen 63 baugleiche Autos jahrelang zum Test auf eine Wiese zu stellen.
      Bin neulich in einem anderen Forum auf diesen Vorschlag gestoßen:

      Der einzig aussagekräftige Vergleichstest wäre in meinen Augen zwei identische Fahrzeuge mit den jeweiligen Produkten zu behandeln und anschließend bei gleicher Nutzung zu beobachten und zu dokumentieren. Mindestens 6 bis 10 Jahre lang! (Quelle)

      Damit hätte man gerade mal zwei Mittel getestet und wüsste nach 6-10 Jahren das Ergebnis - sehr hilfreich. Nehmen wir spaßeshalber an, die Autobild hätte damals 63 echte Autos und keine Blechkästen genommen. Welches Auto hätte man für einen solchen Praxistest nehmen sollen? Nennen wir es "Auto A". Dann käme gleich die Kritik, dass das Ergebnis für das geteste Auto A gilt, nicht aber für das ältere Auto B von der Konkurrenz, welches werksseitig einen anderen Hohlraumschutz mitbringt und anders gebaut ist und weniger verzinkte Bleche hat. Auto B hätte als auch in den Test gehört. Dann sind wir bei 126 Test-Autos. Dann käme die Kritik, dass das Ergebnis zwar für die getesteten zwei Modelle gelten könnte, nicht aber für Auto C, einen Kleintransporter, welcher ab Werk anderen Rostschutz hat und ganz anders gebaut ist. Auto C hätte also auch unbedingt in den Test gehört, damit der Test die Praxis darstellt.

      Schon wären wir bei 189 Test-Autos. Bei einem Preis von 25 000 Euro pro Auto wären das bereits 4 725 000 Euro, bei nur drei Testfahrzeugen und 20 getesteten Mitteln. So ein Praxis-Test müsste dann auch noch an zwei Orten gleichzeitig stattfinden, weil die salzhaltige Luft Norddeutschlands ja nicht den Alltag in Süddeutschland darstellen kann. Und Autos stehen ja in der Praxis nicht nur herum, sie werden auch gefahren. Für einen guten Test natürlich unter gleichen Bedingungen. Autobahn, Landstraße, Stadtverkehr, im Konvoi mit 189 Testfahrern. Dann ließe sich immer noch vorbringen, dass ein Praxistest mit nur zwei Pkw und einem Kleintransporter an zwei Orten kein echter Alltags-Praxistest ist und nicht viel besagt. Zehn Testautos an drei Orten sollten es mindestens sein. Wieviel Testautos bei welchen Kosten hätten wir dann, um 20 Mittel praxisnah zu testen?

      Der reine Irrsinn, oder? Sowas geht nicht mal ansatzweise. Und Alltagserfahrungen haben sicher keine größere Aussagekraft für andere Anwender als die Profi-Tests, weil Alltag und Praxis für jeden anders aussehen. Test müssen standardisiert und vereinfacht sein, damit ein Test überhaupt machbar ist und möglichst allgemeingültige Aussagekraft hat.

      MfG, Hanseat [IMG:http://www.abload.de/img/vanishcbrh.gif]
    • RE: Rostschutzmittel-Tests Zusammenstellung

      Der Test bei der Bild oder auch andere sind an sich ja auch in Ordnung.

      Aber wenn ich nach den ersten Zeilen schon etwas lese das total daneben ist wie zum Beispiel FluidFilm Liquid A in einen Wasserdurchspülten Hohlraum..naja dann brauch ich den Test nicht grossartig weiterlesen.

      Bei anderen Tests ist es oft ähnlich. Egal aus welchem Bereich es nun ist. Oft werden die vorgesehenen Einsatzbereiches eines Produktes vollkommen ausser Acht gelassen.

      Klar, macht man in der Praxis ja auch manchmal.

      Letztendlich sind jegliche Art von Testserien nur ein grober Anhaltspunkt. Ohne genügend eigene Erfahrung und Tips von anderen oder auch der Kombination mehrerer Testergebnisse kommt man in der Regel nicht sehr weit.

      Wenn ich mich vor über 15 Jahren nur auf Stiftung Warentest verlassen hätte, dann hätte ich mir damals keinen Accuphase gekauft sondern eine Schneider Kompaktanlage weil die als Testsieger hervorgegangen ist trotz sehr schlechter Gesamtergebnisse. Aber die hat ja ein FTZ-Prüfzeichen was für einen Testsieger reicht..

      Ebenso hätte ich mir kein Bike von Cannondale gekauft sondern eines aus dem Toom-Baumarkt weil da gab es ja den Service das die nach 14 Tagen alle Schrauben nachziehen was ja auch nur ein Fachmann vom Baumarkt tun sollte...Das ist natürlich die beste Vorraussetzung für einen Testsieger.

      Daran sieht man schon das man beileibe nicht alles glauben sollte was einem vorgesetzt wird. Ohne nachdenken landet man unweigerlich in einer Sackgasse. Auf der Autobahn hört man ja schliesslich auch nicht auf das Navi wenn einem die Stimme "bitte in 200 Metern links abbiegen" ins Ohr flötet.
    • RE: Rostschutzmittel-Tests Zusammenstellung

      NICHT NUR ROST

      Mich haben die Beiträge unter Rostschutzmittel-Tests - Zusammenstellung interessiert.
      Es gibt leider kein Allheilmittel gegen Rost bei Materialien, die nicht durch eine abriebfeste Schutzschicht wie etwa bei Lacken oder Legierungen geschützt werden können.
      Es ist immer ein Kompromiss – sonst gäbe es dieses Portal ja nicht. Jedoch gibt es Stärken und Schwächen von Rostschutzmittel. Nicht umsonst gibt es ja Öle, Fette und Wachse, die ja spezielle Zielrichtungen verfolgen. Beinhaltet ein Rostschutzmittel hohe flüchtige Anteile, so kann es nicht so wirksam sein wie vergleichsweise stabile Dickschichten.
      Aber auch das ist wieder mit einem „wenn“ belegt. Die Kriechfähigkeit spielt auch eine entscheidende Rolle und kann dann bei abriebschwacher Umgebung (z.B. ohne aufprallenden Regen) sogar manchmal bessere Ergebnisse erzielen als dickere Schutzschichten.
      Ich hätte es begrüßt, wenn man etwas mehr die Inhaltsstoffe und deren Anteile der Testkandidaten beleuchten würde in einer Weise, die auch der Laie ohne profunde Chemiekenntnisse verstehen könnte Damit können zumindest grundlegende Aussagen gemacht werden, ohne dass man gleich einen Rechtsanwalt wegen Falschaussage auf dem Hals hat. Beinhaltet ein Rostschutzmittel z.B. hohe Anteile von Terpentin (oder ähnliche preiswerte petrochemischen Lösungsmittel), so verflüchtigt sich ein großer Teil recht bald und was bleibt dann übrig, was vor Rost langfristig schützt?

      Nun zu Liqui-Tech:
      Da Liqui-Tech im Vergleich zu anderen Firmen noch sehr jung ist, war zu erwarten, dass in den Testaufstellungen nichts von Liqui-Tech zu lesen ist.
      Gerade beim KFZ, ob Oldtimer oder Neuwagen, ist ja nicht nur die Konstruktion sondern insbesondere auch elektrische und elektronische Bauteile von Korrosion betroffen.

      LIQUI-TECH Korrosions- und Elektroschutz Spray zeichnet sich dadurch aus, dass es sowohl vor Rostbildung/Korrosion aber auch gleichzeitig Elektronik und elektrische Anlagen schützt.

      Die Stärke von LIQUI-TECH ist eine außergewöhnlich hohe Kriechfähigkeit. Dort, wo höhere Auftragstärken wie z.B. Rostschutzfette oder Lacke nicht oder nur schwer aufgebracht werden können, findet LIQUI-TECH seinen Weg.
      Blechfalze, Holme, versteckte Winkel und Schraubverbindungen werden von LIQUI-TECH erreicht und geschützt. Zusätzlich hilft die extreme Kriechfähigkeit, festgefressene Schraubverbindungen zu lösen.
      Die „Doppelwirkung ELEKTROSCHUTZ“ erhöht die Betriebssicherheit von elektrischen Kontakten, Steckverbindungen, Elektromotoren, Sicherungskästen, elektronische Schaltungen, Verteiler, Beleuchtung und vieles mehr.
      In geschützter Umgebung wirkt LIQUI-TECH 2-3 Jahre, in abriebsicherer Umgebung etwa 1 Jahr und in ungeschützter Umgebung wie z.B. auftreffender Regen oder Spritzwasser 3 – 6 Monate. LIQUI-TECH bildet eine leicht ölige Schicht mit einer Schichtdicke von 5µm
      Für Metalle unter mechanischer Belastung bietet LIQUI-TECH einen Rostschutz an, der mit der schmierenden Wirkung von PFT versetzt ist. Hervorragend geschützt und geschmiert werden z.B. Bowdenzüge, Kettenantriebe.

      LIQUI-TECH ist sehr daran interessiert, in Vergleichstests eingebunden zu werden. Private Vergleichstest können von Fall zu Fall ein Probespray erhalten. Hierbei erwarten wir die Beschreibung einer Problemstellung und später eine kurze Beurteilung des Ergebnisses.
      Ein Anspruch auf eine Testprobe leitet sich hieraus nicht ab und es sollte eine konstruktive Kommunikation möglich sein.

      Weitere Informationen über LIQUI-TECH erhalten Sie unter www.liqui-tech.de.
      Über den LIQUI-TECH SHOP www.liqui-tech.org können Sie die Produkte von LIQUI-TECH beziehen und erhalten zusätzliche Informationen.

      Text erstellt von
      Peter Fritz
      Liqui-Tech Shop
      www.liqui-tech.org
    • Endergebnis des 5-Jahres-Rostschutz-Tests der "Oldtimer Markt"

      Hallo zusammen,

      in der aktuellen Oldtimer Markt 9/2013 steht das Endergebnis des 2008 gestarteten Rostschutztests. Auf den Plätzen 1 bis 5 finden sich nur dauerkriechfähige Produkte ohne Lösungsmittel ("Fette"). Bestes Wachs ist das Zweischicht-Verfahren von Dinol/Dinitrol (Carlofon) auf Platz 6.

      Ziemliche Enttäuschungen aus meiner Sicht: Teroson HV 400 auf Platz 17, Waxoyl auf Platz 18 als größter Absacker seit dem letzten Zwischenergebnis (war 2010 noch auf dem 8. Platz) sowie Seilfett-Fluid von Histori Classic auf Platz 19.

      Elaskon K60 ML belegt Platz 24, die rote Laterne trägt Presto-Hohlraumkonservierung auf Platz 27.

      Einzelheiten des Tests kann man sicher diskutieren oder kritisieren. Etwa die fehlenden Ablauflöcher der Testschweller. Oder dass vom Timemax-2000-Mittel satte 586 Gramm eingebracht wurden (Platz 1), während das Siegafett nur mit 93 Gramm im Blechkasten vertreten war (Platz 4). In seinen Grundaussagen bestätigt der Test aus der Oldtimer Markt aber den Test der Auto Bild: Die handelsüblichen Hohlraumwachse, die es von etlichen Anbietern gibt, sind auf rostigem Untergrund den Rostschutzfetten klar unterlegen.

      Wer das Heft kauft, was sich u.a. wegen der Testblech-Fotos lohnt: Der Rostschutztest liegt der Zeitschrift in einem 16-seitigen Sonderheft bei. Vorsichtshalber drauf achten, ob die Beilage auch wirklich noch drin ist.

      MfG, Hanseat [IMG:http://www.abload.de/img/vanishcbrh.gif]
    • Ja, der Link steht als Update im ersten Beitrag dieses Threads, am Ende des Teils über den Oldtimer-Markt-Test. Aber nochmal verlinken kann ja nicht schaden.

      Das Endergebnis gibt es noch nicht online, was man verstehen kann. Wenn niemand z.B. wegen solcher Tests das Heft kauft, kann die Oldtimer Markt dichtmachen, was schade wäre. Die 3,50 Euro war mir die Sache dann auch wert.

      MfG, Hanseat [IMG:http://www.abload.de/img/vanishcbrh.gif]