Angepinnt Der forumseigene Rostschutzfarbentest

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    • RE: Der forumseigene Rostschutzfarbentest

      stobi_de schrieb:


      Du hast schon recht, das Ergebnis ist schon seltsam. Ich möchte da fast einen Fehler in der Anwendung der Produkte meinerseits nicht ausschließen. Bild 2 ist ja OK.
      Die Kombination habe ich auch auf meinen Bremssätteln, seit 2 Jahren OK.

      Warum aber willst Du Dein Auto mit Owatrol und brantho als Grundierung behandeln? Das macht nur Sinn bei vorhandenem Rost? Oder willst Du Falze und Nähte damit behandeln? Das wäre wiederum sehr sinnvoll.

      Frank


      Genau, nur die Falze und da überlege ich mit BOB Rostversiegelung vorzuarbeiten, danach Owatrol und dann Nitrofest.
      Der Grund für BOB: ich denke Owatrol trocknet zu schnell und kriecht nicht weit genug (Mutmaßung).
      Ich weiss auch nicht wie BOB mit Owatrol reagiert.Muß ich mal testen.

      Oder aber: Owatrol und Nitrofest für die Falze aussen und von innen FluiFilm Liquid A oder NAS

      Anwendungsgebiete wären: Blechüberlappungen,Dachholm, A-,B- und C-Säule

      Gruß
      Duffy

    • Gibts Erkenntnisse aus den neuen Kandidaten?
      Ich bekomme von jemand ausn Fahrzeugpflegeforum ein angerostetes blech zugeschickt wo er 3in1 drauf hat, ich mache die andere Hälfte dann mit meinem EP und häng die geschichte mal unters Auto. Mal schauen was so bei rauskommt. Ich tendiere dazu das ein 2k-schutz immer besser ist. Sagt die Erfahrung ja schon das es so ist.
    • Hm, laut Sicherheitsdatenblatt ist das Förch ein ganz simples Spray mit Zinkphosphat (Trizinkbis) als einzigem Stoff, alles andere ist Farbstoff, Lösemitteln und Treibgase. Das kann auch nix werden, dafür ist es wohl zuu einfach gemacht.

      Das Dupli ist ebenfalls Zinkphosphat, enthält aber zirkonium 2 ethylhexanoat das als unedles Schwermetall vermutlich genau wie Zink wirken soll indem es schneller als der Stahl oxidiert. Denke ich mir mal so. So erkläre ich mir die etwas längere Haltbatkeit gegenüber dem Förch.
    • Damit habe ich auch immer so meine Verständnisprobleme. Es gibt wohl Möglichkeiten das es trotzdem geht, halt bei bestimmten Farbzusammensetzungen. Ich hatte das mal nachgelesen, aber ich weiß nicht mehr genau worum es an sich dabei ging undso.
      Vermutlich hatte ich das im Zusammenhang mit Schweißprimer gelesen, der ist ja auch in Maßen leitfähig soweit ich weiß und in Maßen schweißbar und schützt ebenfalls in Maßen vor Korrosion.
    • Mich hatte diese Frage im Zusammenhang mit Zinkstaubfarbe auch mal interessiert. Bin damals nach einiger Suche auf eine Antwort gestoßen, die ich mir weggespeichert habe, weil sie für mich einigermaßen einleuchtend klang. Hier ist sie:

      Doch, es funktioniert. Denn diese Farben haben eine recht hohe PVK (Pigmentvolumenkonzentration). Dadurch ist das Zink schon sehr präsent. Man darf sich einen Lack in diesem Fall auch nicht so vorstellen, als wäre es ein Rosinenkuchen vom geizigen Bäcker, wo also einige wenige Rosinen (Zn-Partikel) in ganz viel Teig (Bindemittel) herumschwimmen. Man kann eine Lackrezeptur auch so einstellen, daß das Zn quasi gerade eben so gebunden wird und sich korrosionstechnisch fast so verhält wie Zn am Stück. Da spielen dann auch Ionenwanderung und Penetration durch Wasser eine Rolle. Der Vorteil ist eben die sehr große Oberfläche. Wie bereits gesagt: Einfach nur Pulver reinblasen, das dann durch schlechte verteilung und Haftung sowie Passivierung keine Wirkung mehr hat reicht nicht.
      Gruß BeLa


      (Stammt von "wer weiss was", ist dort jetzt aber offenbar nicht mehr zu finden.)