Waxoyl

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    • Grüßt Euch,

      ich habe noch einen 5 Liter Kanister Waxoyl den ich demnächst verarbeiten wollte. Letztes Jahr habe ich mal reingelinst, da war die Konsistenz sehr flüssig, mit kleinen weißen Flocken. Ich vermute das Ganze hat sich etwas abgesetzt und muss wieder zusammengerührt werden?
      Wie sollte Waxoyl "normalerweise" aussehen?
      Bevor ich das Rad neu erfinde, wie am besten bei so einem 08/15 Standardkanister vorgehen? Warmes Wasserbad und gut schütteln??

      Danke!

      Wolf
    • Hm, ich schon wieder....
      Waxoyl ist das gleiche wie Hammerite Hohlraumschutz mit Hammerwax.
      Ich habe nur die Spraydosen, die mit dem üblichen hellbraunen Wachs gefüllt sind, was in gesprühter Form dann absolut nicht mehr dünnflüssig ist.
      Vielleicht wendest Du Dich da mal an den Support von Hammerite, was da ausflocken kann und ob das mit Erwärmung wieder OK ist.

      Schau Dir mal das Datenblatt und die Funktionszeichnung des Wachses auf deren Homepage an, dann kann man erahnen, was da ausflockt.
    • Das Mittel sollte im wesentlichen aus (Bienen-) Wachs in Testbenzin als Lösungsmittel bestehen. Die Engländer bauen das mit der gleichen Leidenschaft nach, wie wir das Mike Sanders Hohlraumfett :D

      Werde mal ein langes Flacheisen nehmen und die unteren Regionen des Kanisters erforschen. Vermute mal da haben sich die festeren Bestandteile abgesetzt. Ideal wäre ein Rühraufsatz für den Akkuschrauber der klein genug ist um duch die Kanisteröffnung zu passen, aber lang genug um bis zum Boden zu reichen.

      Falls doch noch jemand eine Beschreibung der Brühe geben kann, nur raus damit.

      Wolf
    • RE: Waxoyl

      Betreibe ich den Thread halt alleine weiter :D

      Für diejenigen, die gerne in solchen Foren nach Informationen suchen: die Wachse hatten sich im Kanister unten abgesetzt, liessen sich aber problemlos durch schütteln schnell wieder zusammenmischen.

      Zum Verarbeiten mit der Druckbecherpistole muss nicht mit 20% Terpentinersatz ("white spirit" ist ein Oberbegriff für alles von Testbenzin über Verdünnung bis Terpentinersatz) verdünnt werden, wie es in der Anleitung steht.
      Verdünnt habe ich zuerst mit 5 - 10% Fluidfilm-A (DER Verdünner für so ziemlich jedes Hohlraummittelchen) und das Mittel erwärmt. Es hat sich aber gezeigt, dass bei Erwärmung auf 50 - 60°C. eine Verdünnung nicht notwendig ist. Damit dürfte sich auch das Problem der Risse im getrockneten Mittel erledigen, die ich auf das Terpentin/Testbenzin zurückführe.

      Wolf