Radläufe radhaus, normal lackieren?

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    • zorry schrieb:

      Achja wegen der lackierfrage:
      Bei uns im malerladen gibts z.b. ne grundierung 1k die kann mit allem überarbeitet werden, die ist aber mit phosphorsäure, weshalb ich sie nicht nehmen wollte.
      Was hälst du davon? Hier gibts ne lackiererei die das standartmässig benutzt.
      2k epoxy gibts da schon auch, die malerin meinte aber es sei so dünn, dass man es fast nicht rollen oder streichen kann.
      Auch hab ich oft gelesen, dass es eben nicht so fehlertolerant ist.

      Im Malergeschäft bist du komplett verkehrt, wirklich sowas von. Die haben nix, so wirklich überhaupt nix, was einem an einem KFZ hilft. Ok, ein paar Pinsel kannst du da kaufen. eine Lackiererei die sowas Standardmässig benutzt sollte besser zumachen, dann haben die den Sinn nicht verstanden. Oder sie bedienen eh nur das Publikum das eben auf sone Sachen steht. Das ist echt Stand der 60er Jahre.


      Es hat bei mir jeweils schon noch so restkrater, da wo der rost fest war. Und da nehm ich dann z.t. phosphorsäure.
      Oder je nachdem auch öl/terpentinersatz 1:1 und dann mit 1k drüber.

      Warum auch noch Säure aufs Auto? Damit es noch mehr rostet? Eine Fläche die sauer behandelt wurde muss anschliessend wenigstens mit Natronlauge neutralisiert werden damit die nicht mehr sauer ist. Sonst rostet es wie die wilde Pest. Und dann noch mit 1k drüber, geht nicht.


      Edit: also was wäre wohl das beste vorgehen bei restkrater? Eher die 1k universalgrundierung mit phosphorsäure oder eher die 2k epoxy grundierung?

      2k EP. Wenn es viel Restrost ist dann rostet es sowieso weiter, aber EP verzögert es wenigstens am besten. Bei 1k und anderem Zeug ist es schon nach 6 Monaten wieder ruiniert.


      Achja wegen der frage weshalb spachteln, da ists jeweils so, dass es hald ganz kleine löcher hat, die man überspachteln könnte.

      Klar wär wohl besser schweissen aber wenn man das alles schweissen müßte, könnte man gleich ein neues auto draus machen.
      Mein nachbar, der spengler meinte, wenn ich da schweisse fliegt mir das auto um die ohren wegen dem ganzen brennbaren material.
      Deshalb kleb ich jetzt einige schöne neue bleche auf die blank geschliffenen und epoxidharz mit glasgasermatte zugemachten stellen von innen im radkasten.

      Wenn es keine tragenden Stellen sind die nichts weiter aushalten müssen...naja. Jemand der Ahnung hat kann das aber locker schweissen. Du kannst nicht davon ausgehen das jeder der ne Werkstatt hat auch Ahnung vom schweissen hat. Die meisten können gut braten, das ist von schweissen ein gutes Stück entfernt.


      Naja und jedesmal wenn er mich sieht am auto arbeiten, meint er so, dass ich zuviel zeit investiere..
      Ich denke mal, daß das was ich so mache schon ok ist und einige jahre hält..
      Lg zorry
      Sorry den langen text

      Sorry, ein paar Sachen könnten ein paar Jahre halten. Aber das meiste wird in ein paar Jahren noch viel schlimmer sein wenn du da mit Spachteln und 1k Grundierung und sone Sachen drangehst. Dies ganze Zeug verzögert den Rost nicht, schützt nicht vor neuem Rost. Nix.
    • Also mal ganz klar, das hier benötigst du
      autolackcenter.de/primer/fuell…t-haerter-125-kg-set.html

      und EP-Verdünnung
      autolackcenter.de/avo-autolack…er-epoxy-verduennung.html


      und Klebedichtmasse

      autolackcenter.de/standox/pete…lebe-und-dichtmasse2.html


      Ich trau mich nicht zu fragen wie du die Bleche einklebst...mit Silikon oder Acryl? Super Rostverstärker.


      Also,

      Blank machen so gut es geht.


      Ein bissel EP anmischen, soviel du grad halt brauchst. Die EP-Dose richtig lang umrühren, der EP ist dick und zäh, obendrauf schwimmt nur Lösemittel undso. Schütteln reicht nicht. Untendrin in der Dose ist es wie Lehm.


      Löcher bis meinetwegen 5-8mm...gute Frage, zur Not halt mit der PU-Dichtklebemasse zuschmieren. Die dient gleichzeitig auch als einfacher Steinschlagschutz. Wenn es Dutzende dieser Löcher nebeneinander sind, dann hilft natürlich nur ein neues Blech.


      Die Klebedichtmasse dient auch zum abdichten von Kanten usw. Man benutzt welche auf Polyurethanbasis, die hat eine hohe Klebekraft. Es gibt auch MS-Polymermasse, die ist an sich schon besser, aber die Klebekraft ist gering und die Masse ist deutlich dünnflüssiger und kann einem schonmal einfach so wieder runterfallen bevor sie trocken ist.


      Auch wenn es eine Rostlaube ist, man muss ja nicht mutwillig den Rost noch verstärken.
    • michaelz schrieb:

      michaelz schrieb:

      Im Malergeschäft bist du komplett verkehrt, wirklich sowas von. Die haben nix, so wirklich überhaupt nix, was einem an einem KFZ hilft. Ok, ein paar Pinsel kannst du da kaufen. eine Lackiererei die sowas Standardmässig benutzt sollte besser zumachen, dann haben die den Sinn nicht verstanden. Oder sie bedienen eh nur das Publikum das eben auf sone Sachen steht. Das ist echt Stand der 60er Jahre.


      Das weisst du ja gar nicht, die haben da auch ein Farbenmischservice für Autofarben. Ja das mit der Lackiererei hab ich mir auch gedacht. Wie gesagt, ich hab mich hier schon eingelesen. Finds irgendwie schade, mir kommts so vor, als würde ich in den Topf geworfen mit der Aufschrift: Fragesteller mit 0 Ahnung. Dem ist nicht so.



      Warum auch noch Säure aufs Auto? Damit es noch mehr rostet? Eine Fläche die sauer behandelt wurde muss anschliessend wenigstens mit Natronlauge neutralisiert werden damit die nicht mehr sauer ist. Sonst rostet es wie die wilde Pest. Und dann noch mit 1k drüber, geht nicht.

      Das hab ich schon gewusst, was mich überrascht hat war das technische Datenblatt, dass dazu empfiehlt bei senkrechten flächen nach 10min den Rest mit dem Pinsel zu entfernen und danach Luftzutrocknen, bei waagrechten Flächen ein nachspülen mit Wasser ODER ein abwischen mit dem Lappen.


      2k EP. Wenn es viel Restrost ist dann rostet es sowieso weiter, aber EP verzögert es wenigstens am besten. Bei 1k und anderem Zeug ist es schon nach 6 Monaten wieder ruiniert.

      Da weiss man jetzt hald nicht was viel und was wenig ist. Ich schleif alles mit der CSD Scheibe ab aber damit kann man nicht in Löcher schleifen und ich hab auch keine Lust stundenlang Löcher auszuschleifen.


      Wenn es keine tragenden Stellen sind die nichts weiter aushalten müssen...naja. Jemand der Ahnung hat kann das aber locker schweissen. Du kannst nicht davon ausgehen das jeder der ne Werkstatt hat auch Ahnung vom schweissen hat. Die meisten können gut braten, das ist von schweissen ein gutes Stück entfernt.



      Sorry, ein paar Sachen könnten ein paar Jahre halten. Aber das meiste wird in ein paar Jahren noch viel schlimmer sein wenn du da mit Spachteln und 1k Grundierung und sone Sachen drangehst. Dies ganze Zeug verzögert den Rost nicht, schützt nicht vor neuem Rost. Nix.


      Und unter dem Harz rostet es dann weiter. Epoxidharz und Glasfasermatte ist was anderes als Epoxidgrundierung. Das ist nicht dasselbe. Aber okay, wenn es kein tragendes Teil ist und auch keine Stabilität haben muss...Dennoch hält sowas selten lang weil Blech sich IMMER winder und vibriert, mal mehr mal weniger. Ist also abhängig davon an welcher Stelle das so gemacht wurde. Ist die Stelle in sich schon sehr stabil wird nicht soo viel passieren.


      Aber ich spachtle ja mit Epoxidharz auf blankes Blech. Evtl manchmal mit kleinen Rostkratern. Weiss ich nicht was daran verkehrt sein soll. Also wenn ich z.b. reines Epoxidharz vergiesse, weiss ich echt nicht, wo du da den Unterschied zu Epoxyprimer siehst? Das ist ja genau das selbe einfach mit Farbpigmenten und eben noch Füllmittel wenns ein Füller ist.. Sowas kann man sich auch alles selbst zusammenmischen.

      Wozu die Geld- und Zeitverschwendung? Du hättest gleich EP nehmen können.


      Weil ich dann die schlecht zugänglichen Stellen IM MOTORRAUM zuerst gänzlich abschleifen müsste. Somit müsste ich zuerst den Motor ausbauen. Das würde unter eine Professionelle Restaurierung gehen, was ich aber nicht mach.




      Hast du mal das technische Datenblatt angeschaut von deinem empfohlenen Grundierfüller?
      Das ist nur für professionelle Anwendungen bestimmt, die Schichtdicken und die Wartezeiten zwischen dem Auftragen müssen genau eingehalten werden. Man sollte das nur Spritzen laut Hersteller. Wenn man streicht kann man das alles nicht mehr einhalten.
      Es gibt schon auch 2kEp Grundierung die man streichen kann.



      Nee ich habs mit Polyflex 466 angeklebt, das ist auf MS-Polymer Basis. Konnte leider das technische Datenblatt nicht runterladen, deshalb echt das einzige Produkt, das ich verwende, von dem ich nicht genau Bescheid weiss, aber es ist auch für Automotive zugelassen. Es ist aber nicht so dünnflüssig wie du schreibst.
      Achja übrigens hab ich auch noch nieten gegeben. Aber ich glaub nicht, dass ich das öfters machen werde, weil irgendwie ist mir das zu aufwendig mit dem ganzen Blech anpassen etc. Ich wird wohl eher in Zukunft nur mit dem Epoxidkunstharz arbeiten. (Was nicht unter eine professionelle Restaurierung geht, was ich auch nicht vorhab.. man kanns nicht genug sagen)


      Achja und bezüglich Werkstätten und deren Produkten:
      Z.b. gibt's hier ne Firma, die Beliefert die Autowerkstätten. Und die haben irgendwie alles so das Zeugs im Angebot wie Brunox Epoxy usw..
      Und bezüglich mutwillig neuen Rost produzieren: haha Glaub mir, das muss ich nicht mehr, das hat mein Vorgänger schon zu genüge gemacht.


      Lg zorry

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von zorry ()

    • Was da an Löchern und Rostporen ist kann ich nicht sehen, da musst du halt so für dich selbst entscheiden. Auch Fotos täuschen ja oft, ist halt Ferndiagnose.

      Also der Unterschied zwischen EP-Grundierung und EP-Harz oder EP-Spachtel ist z.b. auch die Schichtdicke.

      Es vibriert am Blech. Was macht das Harz und der Spachtel? Rissig werden und abfallen. Was macht die Grundierung? Einfach mitvibrieren. Verstehste was ich mein?

      Den EP kannst du streichen. Natürlich steht auf der Dose und im Datenblatt wie man ihn spritzt. Das ist die Hauptanwendung. Das man ihn nur professionell verwenden soll ist logisch? Das steht auf jeder Dose die Lösemittel enthält. Das hat mit VOC-Vorschriften zu tun. Natürlich stehen Warte- und Trocknungszeiten drauf, man muss ja wissen wie man ihn verarbeiten kann. Das ist normal, das steht immer und überall drauf. Das muss so.

      Klar ist das für dich vielleicht verwirrend. Deswegen erklär ich es ja so gut es geht.