Unterboden/Radhäuser welches Produkt

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    • Unterboden/Radhäuser welches Produkt

      Hallo

      Habe einen T5 Bj.2009 und möchte diesen am Unterboden und in den Hohlräumen schützen.
      Leider habe ich damit keine Erfahrung

      Für die Hohlräume möchte ich das Mike Sanders Korrosionsschutzfett nehmen.


      Für den Unterboden und die Radhäuser, brauche ich Eure Meinung was am besten ist.

      Auch Mike Sanders, oder Perma Film, oder Fertan UBS220 oder Fertan Over4 ?

      Laut korrosionsschutz-depot soll Permafilm mit der Qualität stark nachgelassen haben.

      Hab im Forum zwar schon nachgelesen, bin aber noch nicht schlauer, was am besten ist.
    • RE: Unterboden/Radhäuser welches Produkt

      Hallo Junior Member !
      Mit den Hohlräumen und Sanders bist Du 100% richtig. Es gibt ein paar Alternativen, die einfacher zu handhaben sind, aber Sanders ist das Beste!
      Am Unterboden kommt es ganz drauf an, wie der aktuelle Zustand ist (bei 2009 warscheinlich noch perfekt) und wie Du das Auto nutzt.
      Ich bin bisher am Unterboden wie folgt vorgegangen:
      1. verwinkelte Stellen, Falzen, Gegend um Tankeinfüllstutzen, halboffene Konstrukte am Unterboden mit sehr kriechfähiger Wachs Hohlraumversiegelung behandelt (das Grüne von Teroson)
      2. Nach dessen Trocknung (paar Stunden bei warmem Wetter) den von Dir erwähnten UBS220 recht großzügig aufgetragen. Es gibt da was Neues von Teroson, nennt sich Terotex-Ultra. Kenne ich noch nicht, ist warscheinlich widerstandsfähiger.

      Wenn Du Deinen T5 als Camper benutzt und daher auch oft mehr oder weniger "offroad" fährst, sollten Die Radhäuser anders versiegelt werden. Bisher habe ich an meinem Geländewagen auch immer ein Wachsprodukt genommen oder zuletzt auch Permafilm. Beides ist nicht sehr haltbar bei echtem Geländeeinsatz. Vielleicht hätte ich an der Stelle lieber Owatrol als Grundierung und dann eine Kautschukbeschichtung machen sollen. Eine Änderung des Beschichtungssystems von Wachs nach Kautschuk oder Bitumen ist ohne gründliche Trockeneisreinigung leider nicht möglich. Normalerweise: einmal Wach, immer Wachs!
    • RE: Unterboden/Radhäuser welches Produkt

      stobi_de schrieb:


      Es gibt da was Neues von Teroson, nennt sich Terotex-Ultra. Kenne ich noch nicht, ist warscheinlich widerstandsfähiger.
      Mööönsch Frank, Du wirst echt vergesslich. Das Terotex Ultra haste sogar selbst 2009 in Deiner prima Salzsprühnebeltest-Zusammenstellung aufgelistet. Benutzt habe ich es auch noch nicht. Bei mir ist es u.a. deswegen als empfehlenswert hängengeblieben, weil es für Radkästen und Unterboden an diesem Karman-Ghia benutzt wurde, und das scheint eine gelungene Restaurierung zu sein. Außerdem nennt Teroson das Terotex Ultra zur Nachbehandlung von vorhandenem UB-Schutz. Die Teroson-Wachse sind ja generell ganz gut.

      Protewax könnte auch eine saubere Lösung für den UB-Schutz sein. Alternativ empfehle ich bei dieser Gelegenheit gerne mal wieder einen Anstrich mit klarem Kunstharz-Bootslack für den Unterboden, bei Bedarf auch mit Owatrol-Beimengung. Sollte auf sauberem Untergrund und bei einem ziemlich neuen Wagen gut funktionieren, hier dazu Fotos und Text. Eine Hohlraumversiegelung mit MS-Fett erfolgt besser erst danach, um Fett am Unterboden beim Auftragen von Protewax oder Lack zu vermeiden.

      MfG, Hanseat [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/vanishcbrh.gif]

    • RE: Unterboden/Radhäuser welches Produkt

      Habe heute mit einem Verträter geredet, der hätte mir wieder
      Elaskon K60 ML empfohlen. Laut seiner Aussage hat es ein Rostschutzmittel beigemengt und ist säurebeständig. Laut ihm haben sie damit die Fahrzeuge der ASFINAG vor der bei uns an Unmengen gestreuten Salz geschützt.[/align]
    • RE: Unterboden/Radhäuser welches Produkt

      stobi_de schrieb:


      was ist das Beste für Gummipflege?
      Habe schon Sesamöl, Glycerin, Silikonöl, Reifen-Glanz und sonstiges ausprobiert.
      Wenn mein Wagen dann ein halbes Jahr (oder gar länger) unter afrikanischer Sonne stand, ist alles Gummi wieder rauh

      Probier´s doch mal mit Silikonpaste, die hält länger als das Öl. Habe eine Tube von Liqui Moly im Autozubehör gekauft und für Gummistopfen, Türfangbänder, Fahrwerkgummis und dergleichen benutzt. Gibt es auch von anderen Herstellern, hier ausführliche Infos zu den Produkteigenschaften. Die Paste lässt Schmutz kleben, taugt für Türgummis also eher nicht.

      [hr]

      chli1976 schrieb:


      Habe heute mit einem Verträter geredet, der hätte mir wieder
      Elaskon K60 ML empfohlen. Laut seiner Aussage hat es ein Rostschutzmittel beigemengt und ist säurebeständig. Laut ihm haben sie damit die Fahrzeuge der ASFINAG vor der bei uns an Unmengen gestreuten Salz geschützt.[/align]
      Als Hohlraumkonservierung oder für den Unterboden? Es stehen für beide Zwecke bessere Alternativen zur Verfügung. Zu jedem Mittel gibt es Empfehlungen und Befürworter, Elaskon ist da keine Ausnahme. Nicht zuletzt das Abschneiden im Oldtimer-Markt-Test spricht aber gegen Elaskon K60 ML; Platz 27 von 28 getesteten Mitteln. In dem Test kam 5-%-Salzlauge zum Einsatz, und die Rostschutz-Hersteller konnten beim Einbringen ihrer Mittel dabei sein, so dass eine Fehlverarbeitung ausscheidet.

      Es gibt außerdem von Privatanwendern negative Berichte zu Elaskon, nicht nur vereinzelt, auch in diesem Forum nachlesbar. Bei so einer - freundlich gesagt - gemischten Bilanz fiele ein Produkt bei mir aus der engeren Wahl heraus. Mühelos lassen sich Mittel finden, die sowohl bei Tests als auch bei privaten Erfahrungsberichten unterm Strich deutlich besser wegkommen. Für Hohlräume sind Produkte mit Lösungsmitteln und ohne Dauerkriechfähigkeit, etwa Elaskon, in den meisten Fällen nicht ideal.

      MfG, Hanseat [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/vanishcbrh.gif]

    • RE: Unterboden/Radhäuser welches Produkt

      Ich bin da einer derjenigen, die mal Elaskon-Fan waren, sich dann aber eine Fehleinschätzung eingestehen musste.
      Auf der Suche nach DEM MITTEL habe ich sehr sehr viele Berichte gelesen und war auch u.A. über Elaskon gestolpert. Ich habe fast nur positive Bereichte gefunden, außer einem sehr kritischen Bericht, der von abbröckelnden und unterrosteten Beschichtungen schrieb. (Die Berichte stammten allerdings alle von Benutzern aus den neuen Bundesländern, hier war Elaskon halt bis vor einigen Jahren das einzige zur Verfügung stehende Mittel)
      Nach einem Gespräch mit dem Besitzer einer Elaskon-Station (der wollte mir nichts verkaufen, nur ein Gespräch unter Rost-Feinden) habe ich dann meine beiden Autos sehr gründlich von innen und außen damit behandelt, sowohl mit dem Mittel aus der Srühdose, wie auch mit dem für den Kompressor)
      Es ist hervorragend kriechfähig und bildet einen schmierig-klebrigen Film, zunächst mal sehr gut für eine Hohlraumversiegelung. Die vielen positiven Berichte schienen sich zu bewahrheiten, war sehr zufrieden.
      Nach etwa einem Jahr vielen mir am Nissan Patrol die ersten geringen unterrosteten Stellen auf, das Elaskon an den betreffenden Stellen war bröselig geworden und platzte an kleinen Stellen ab, keine Spur mehr von der tollen Geschmeidigkeit.
      Der Wagen steht in Kenia, wird extrem wenig genutzt, steht dort aber unter der Sonne Afrikas. Elaskon habe ich an dem Fahrzeug ÜBERALL, auch am Unterboden benutzt (beim Offroadfahren hält sowieso KEIN Wachsprodukt, daher wirds nach jeder Tour komplett neu gemacht). Die ganze Sache wurde dann mit 2 Liter Fluidfilm NAS nachbehandelt (ich hab da unten nix anderes Gutes!).
      Als ich vor einigen Monaten am X-Trail die Türverkleidung wegen abgerissenem Türgriff öffnete, sah ich auch hier sehr breite Schrumpfungsrisse im Elaskon, auch an Stellen, die vom Elaskon nur dünn benetzt wurden. Also auch FF-NAS drüber.

      Wenn Du Elaskon trotzdem testen willst (vielleicht kann man es mit einem Liter Fluidfilm A erheblich verbessern), hätte ich da noch ein paar Liter, die Du für kleines Geld haben könntest.


      @Hanseat: meine Gummis (also die am Auto) sind recht stark strukturiert, also mit vielen Dichtlippen. Mit einem Stift oder einem Lappen kommt man nicht im geringsten überall dran. Was zu Sprühen ware da optimal.

      Frank