brantho 3n1 oder EP primer?

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    • brantho 3n1 oder EP primer?

      hallo zusammen,

      demnächst werde ich die karosserie meines jeeps trockeneis oder sandstrahlen, die innen und unterseite würde ich gerne mit überlackierbarem steinschlagschutz behandeln. die frage ist nun: soll ich das blanke blech zuerst mit ep primer lackieren und danach einen steinschlagschutz aufbringen (vielleicht auch 3n1 über dem ep primer) oder soll ich mir den ep primer ersparen und direkt 3n1 in ausreichender schichtstärke aufbringen (und karosseriefalze zwischen den schichten mit karosseriedichtmasse versiegeln)? 3in1 soll ja nach längerer aushärtung mit 2k lack überlackierbar sein...

      gruss
      christoph
    • RE: brantho 3n1 oder EP primer?

      Hallo Christoph,
      wir hatten hier im Forum mal einen Lackierer (Holger, auch im Forum www.diespritzer.de tätig, hier leider nicht mehr), der schwor für alle möglichen Einsätze auf eine EP Grundierung, weil sie halt absolut Öl und Benzinresistent ist.
      Wenn Du schon den Aufwand mit Trockeneis und Sandstrahlen machst, dann auch die Lackierung von Feinsten.

      Wenn Deine Restauration jedoch nicht so weitgehend ist, dass wirklich alles rostfrei ist, solltest Du entweder 3ind1 nehmen, oder eine 2K Grundierung von Branth, die auch rostverträglich ist.

      Frank
    • RE: brantho 3n1 oder EP primer?

      Hallo Christoph,

      wird schwierig sein, jemanden zu finden, der mit beiden Mitteln am Kfz auf Langzeiterfahrung zurückblicken kann.

      2K-EP nutze ich noch nicht so lange, bin damit aber zufrieden und habe mich mal umgeschaut, was im schweren Korrosionsschutz benutzt wird, auch für Boote oder Stahlbrücken. Dort wird 2K-Epoxy-Grundierung so häufig verwendet, dass es schon Standard ist. Das deckt sich im Grunde mit dem, was Frank schon geschrieben hat. Oft findet man auch 2K-Epoxy-Zinkstaub-Grundierung. Und darauf 2K-Eisenglimmer-Lack, der sehr strapazierfähig ist und meist in DB-Fartönen angeboten wird. Eisenglimmer-Lack wurde mir auch von meinem "Hauslieferanten" für den Unterboden empfohlen. Kurz aus Wikipedia zum Thema Eisenglimmer (Hämatit) rüberkopiert: "Beim Korrosionsschutz wird Hämatit in Form von feinen, flachen, kristallinen Plättchen in einer Lack-Matrix als Deckanstrich von feuerverzinkten Stahlteilen eingesetzt. Der Korrosionsschutz kann so bis zu 25 Jahre und mehr bei freier Bewitterung betragen. Einsatz u.a. bei Laternen, Brücken und Strommasten."

      Für Branths "3in1" spricht u.a. die einfachere Handhabung und die Weiterverwendung des angebrochenen Gebindes, weil es keine Topfzeit gibt. Als Rostschutzfarbe dürfte es am Auto ebensogut geeignet sein, selbst benutzt habe ich "3in1" allerdings noch nicht. Wenn andere Leute aber was darüber berichtet haben, dann nur Positives. Branth nennt u.a. Winterdienstgeräte, Überseecontainer, Hochspannungsmasten, Nfz-Chassis und Schiffsaufbauten als Anwendungsbereiche für "3in1". Wenn Benzinbeständigkeit gefragt ist, käme auch Branths "Nitrofest" in Frage. Am Unterboden oder in den Radkästen habe ich aber noch nie benzinbeständige Farbe benötigt.

      Nach m.E. gehören beide Anstriche zum Besten, was Du nehmen kannst. Wenn Du nicht in einem Rutsch durcharbeitest und eine größere Auswahl an Farbtönen haben willst, wäre "3in1" die bessere Wahl. Wenn Du "3in1" in einer passenden Farbe nimmst und als abschließenden UB- und Steinschlagschutz das klar-transparente "Protewax" drüberziehst, kannst Du Dir das farbige Lackieren der Steinschlagschutzschicht sparen und siehst auch, was unter der Schutzschicht passiert. Die Oberfläche ist zudem nicht klebrig-schmierig, sieht also top aus und ist leicht zu reinigen. Protewax wäre auch als Abschluss geeignet, falls Du Dich für die erstgenannte Möglichkeit mit 2K-EP-Primer und darauf am besten 2K-Eisenglimmerlack entscheidest. [size=x-small](Als Abschluss auf vorhandenem UB-Schutz habe ich klaren Kunstharz-Bootslack mit Owatrol-Beimengung genommen, aus ähnlichen Gründen, die auch für Protewax sprechen)[/size]

      Die Falze wären beim Sandstrahlen ein Extra-Thema. Kann mir nicht vorstellen, dass man beim Sandstrahlen das Strahlgut wieder vollständig herausbekommt. Die Reste wirken dann wie Schmirgelpapier, Rostbildung wäre die Folge. Rost bildet sich durch Kondenswasser auch dann, wenn Du die Falze von außen durch Dichtmasse verschließt. Falls Du nachträglich an die Falze von innen mit MS-Fett o.ä. herankommst, wäre das Problem gelöst. Falls nicht, würde ich die Falze beim UB-Schutzanstrich so knapp wie möglich (Millimeterbereich) aussparen und hinterher mit MS-Fett o.ä. "abfüllen", unter Zuhilfenahme einer Heißluftpistole. Diese Falzfüllung aus Fett dient dann anstatt der Dichtmasse als Abdichtung, erstickt aber den Rost "im Keim" und kann nicht unterrostet werden. Könntest auch das Fett mit der Heißluftpistole in den Falz hineintreiben, den zugänglichen und vorgrundierten Außenbereich sorgfältig wieder entfetten und sofort mit Dichtmasse hinterhergehen. Das verbliebene Fett kriecht später aus dem Inneren des Falzes allmählich wieder bis an die Dichtmasse heran und sorgt so für lückenlosen Schutz.

      MfG, Hanseat
    • RE: brantho 3n1 oder EP primer?

      Wenn alles absolut fettfrei und gestrahlt ist würde ich immer POR15 oder auch ein sonstiges empfohlenes 2K-Epoxy empfehlen.

      Auf nicht tausendprozentig entfettbarem Untergrund wie es am Unterboden schonmal der Fall sein kann würde ich POR15 nur auf die entfetteten, rostigen / angerosteten, geschliffenen Stellen machen.

      Auf den Rest blankes Metall dann einen 1K-Primer und dann den Lackaufbau und / oder EP. Ich persönlich nehme POR15 als abschliessende Schicht und dann FluidFilm und PermaFilm.

      Ein 1K Primer ist meiner Erfahrung nach immer etwas gutmütiger gewesen was die Haftung auf nicht ganz so perfekten Blechen und Zink angeht. Mit 2K / EP habe ich da schon eher negative Erfahrungen was die Haftung angeht. Nur auf Rost sollte man 1K-Primer wie Washprimer vermeiden.

      Aussen am Fahreug habe ich erfolgreich rostige Stellen mit POR15 behandelt, alles mit 1K-Washprimer gespritzt, gefüllert und lackiert. Wenn gespachtelt werden musste habe ich diese Stellen mit Füller vorbehandelt, gespachtelt und dann alles gefüllert. Solange das POR15 wirklich zwei Tage gehärtet ist gab es keine Probleme mit dem anschliessenden 1K-Primer und dem folgenem Lackaufbau.
    • RE: brantho 3n1 oder EP primer?

      Hallo zusammen!

      chevyvan schrieb:


      Was nehmt ihr denn für 2K Epoxy Zinkstaubfarbe ????
      ich kenne nur das 1K zeugs


      Kleine Auswahl von Herstellern und Anbietern:
      _________________________________

      Epiform:
      Epoxy-Zinkstaubprimer EP806
      ("Hochqualitative Zweikomponenten- Zinkstaubgrundierung auf Epoxidharzbasis für den schweren Korrosionsschutz von Stahl, mit erstklassigen Trockenfilmeigenschaften und ausgezeichneter Salzwasserbeständigkeit. Klassischer Zinkstaubprimer für den Über- u. Unterwasserbereich.")

      Alfa-Lacke:
      3945-C1 ALFAPOX
      2K-Epoxy-Zinkstaub Korrosionsschutz-Grundierung
      Produktangaben: "Für Stahlteile, bei denen höchste Ansprüche an Rostschutz gestellt werden. Gleichzeitig bietet der Anstrich hervorragende mechanische und chemische Beständigkeiten. Als Einsatzbereich kommen alle Stahlkonstruktionen, Behälter, Tanks, Rohrleitungen, Maschinen usw. im Innen- und Aussenbereich, unter der Erde, unter Wasser, in See- und Industrieklima und bei starkem Abrieb in Frage."

      Mipa:
      Mipa 2K-Zinkstaubfarbe
      "Zinkstaubbeschichtung für dauerhafte Korrossionsschutz. Zugelassen nach TL 8010-0012 Klasse B, Typ 3"
      Datenblatt, PDF

      Knuchel (Schweiz):
      Bricazink 2K-Epoxy Zinkstaubfarbe
      "BRICAZINC bietet eine Hitzebeständigkeit bis 300°C eine sehr gute Chemikalienbeständigkeit sowie mechanische Widerstandsfähigkeit und einen wirksamen Schutz bei entsprechender Decklackierung in feuchter Atmosphäre oder Unterwassereinsatz."

      Eldekor:
      Merepan-2K-EP-Zinkstaubfarbe grau (LB 3453)
      "2-K-Epoxidharz-Zinkstaubgrundierung mit sehr gutem Korrosionsschutz, speziell auf gestrahltem Stahl. MV 12:1 mit Härter 45/80"
      _______________________________

      Der Threadstarter hatte ja geschrieben, dass er den Unterboden strahlen lässt. Vor dem Auftragen der Grundierung sicherheitshalber am besten nochmal mit Entfetter abwischen. Auf einem sauberen und fettfreien Unterboden sollte es mit 2K-Zinkstaub-Primer keine Probleme geben.

      Dazu noch ein Gedanke: Einerseits reizvoll, am Pkw-Unterboden eine Grundierung zu haben, die auch für den Unterwasser-Einsatz in Salzwasser konzipiert ist. Darauf dann Eisenglimmerlack und eine transparente Deckschicht - besser geht es beim Flächenschutz wohl wirklich nicht. Andererseits lassen sich mit Branths "3in1", POR15 oder guten 1K-Produkten plus stets einer transparenten Deckschicht ebenfalls Ergebnisse erzielen, die wahrscheinlich mehrere Jahrzehnte überdauern werden.

      Man muss also keine 2K-Zinkstaub-Grundierung nehmen. Mir fällt bei solchen Gelegenheiten ein, dass ich in jungen Jahren die eingeschweißten Bleche zweimal mit Baumarkt-Kunstharz-Metallgrundierung und dann Bitumen-Unterbodenschutz gestrichen habe, und diese Bleche waren mehr als zehn Jahre später beim Verkauf des Wagens immer noch einwandfrei. Das soll nun nicht als Empfehlung für Billigprimer und Bitumen-UB-Schutz missverstanden werden. Es kann aber als Orientierung dienen, wie lange wesentlich bessere Mittel bei richtiger Verarbeitung halten werden.

      MfG, Hanseat
    • RE: brantho 3n1 oder EP primer?

      das ist mal eine auführliche antwort - danke hanseat!

      hab unlängst mit dem sandstrahler gesprochen und er hat mir angeboten gleich nebenan in der lackiererei eine 2k zinkstaubfarbe aufzutragen (keine ahnung welcher hersteller, aber sie selbst verwenden die farbe im industriebereich) weiß noch nicht wieviel das kosten wird, aber die idee gefällt mir sehr gut, dann hab ich das blech gleich schon versiegelt bevors damit richtung heimat geht... als steinschlagschutzschicht hab ich mir branths 3in1 gedacht, das dann lange aushärten lassen und in wagenfarbe 2k überlackieren

      vielleicht eine eigene threadfrage - hat hier schon jemand erfahrung mit 2k überlackieren von 3in1 gemacht?

      gruss
      christoph
    • RE: brantho 3n1 oder EP primer?

      Im Prinzip müsste es auf jeden Fall lackierbar sein. Man macht ja vor dem Lackauftrag noch einen Füller drauf, oder auch einen 1K-Washprimer und dann Füller. 1K-Washprimer isoliert verschiedene Materialien recht gut, Füller ebenso, aber je nach Untergrund haftet Washprimer manchmal besser als Füller.

      Sollte dies 3in1 leicht mit Lösemittel anlösbar sein, dann lieber nur Füller drauf und keinen Washprimer vorher. Washprimer wird nämlich je nach Produkt 1:1 mit Lackverdünner gemischt und das kann den Untergrund natürlich leicht anlösen.

      Schau mal bei dir in der Nähe nach einem Lackierer der auch so Lack für den Verkauf anbietet. Dann machste ein Blechstück mit dem 3in1 und nimmst das mit und fragst ob die mal eine Ecke mit Washprimer und / oder Füller drauf machen können. So mache ich das immer wenn ich mal einen Untergrund habe den ich nicht kenne.
    • RE: brantho 3n1 oder EP primer?

      KIWI schrieb:


      das ist mal eine auführliche antwort - danke hanseat!


      Hallo Christoph, darauf noch eine ausführliche Antwort.


      Wenn Du auf dem "3in1" noch in Wagenfarbe lackierst, dann ist der Decklack nur für die 100prozentig gute Optik gedacht, oder?

      Ich würde es mit den Schichten nicht übertreiben. Im Grunde kannst Du mit dem Primer und einer farbigen Deckschicht auskommen. Obendrauf zum Schluss noch ein transparenter Schutz, der nicht unbedingt ein Lack sein muss. Das Brantho-Korrux "3in1" gibt es in 50 Farbtönen. Wenn Du davon einen Farbton wählst, der Deiner Wagenfarbe möglichst nahe kommt, im Zweifel etwas dunkler, dann wäre der FARBauftrag am Unterboden damit eigentlich fertig. Das kann auch sehr ordentlich aussehen, wenn auch nicht ganz so gut wie ein eigens angemischter Lack in Wagenfarbe. Jedenfalls, zum Rostschutz ist noch ein zusätzlicher Decklack auf dem "3in1" nicht nötig, und zur passenden Farbgebung kommt man bei 50 angebotenen "3in1"-Farbtönen auch ziemlich weit.

      Zur Restaurierung wird auch gerne ein Grauton am Unterboden genommen, weil er ausblühenden Rost sofort erkennen lässt. Kommt eben drauf an, wie sehr Du den Unterboden in Wagenfarbe wünscht. Im schweren Korrosionsschutz überstreicht man die 2K-Zinkstaubgrundierung bevorzugt mit 2K-Eisenglimmerfarbe, aber bei Eisenglimmerlack ist die Farbauswahl gering, meist gibt´s DB-Farbtöne.

      Noch etwas: Falls Du das farbige "3in1" sowieso nur als Zwischenschicht nutzen und überlackieren willst, kannst Du statt "3in1" auch einen 2K-Grundierfüller als Zwischenschicht nehmen. Dann entfällt Deine Frage nach der Verträglichkeit von "3in1" mit dem 2K-Decklack, denn ein 2K-Grundierfüller geht als Zwischenschicht auf jeden Fall. Wenn allerdings am Unterboden der Rostschutz den Vorrrang vor der guten Optik haben soll, wäre Eisenglimmerlack direkt auf der 2K-Zinkstaubgrundierung nach m.E. die beste Option.

      In jedem Fall würde ich für Unterboden/Radkästen als Abschluss eine transparente, strapazierfähige Schutzschicht aufbringen, also robusten Klarlack oder Protewax oder Terotex Ultra. Besonders dann, wenn Du den Unterboden wirklich in spezieller Wagenfarbe lackierst. Diese herkömmliche Lackschicht sollte man von direkten schädlichen Einflüssen abschirmen. Ein Pkw-Lack für den Sichtbereich ist ja nicht unbedingt für die Belastung in Radkästen und am Unterboden konzipiert, da gehört also noch was drauf.

      Um mal etwas Übersicht hineinzubringen, bisher sind diese Möglichkeiten genannt worden:

      2K-Zinkstaubprimer >> 2K-Eisenglimmerlack in DB-Farbton >> transparente Schutzschicht

      2K-Zinkstaubprimer >> "3in1", Farbton annähernd in Wagenfarbe >> transparente Schutzschicht

      2K-Zinkstaubprimer >> 2K-Grundierfüller >> 2K-Autolack in Wagenfarbe >> transparente Schutzschicht

      2K-Zinkstaubprimer >> "3in1", Farbton egal >> Füller >> 2K-Autolack in Wagenfarbe

      1K-Primer stellenweise und POR15 stellenweise >> POR15 >> Fluid Film >> Perma

      2K-Zinkstaubprimer >> "3in1", Farbton egal >> 2K-Autolack in Wagenfarbe


      Die letztgenannte Möglichkeit ist die, die Du ins Auge gefasst hast. In puncto Aufwand, Trockenzeit, Risiken und bestmöglichen Rostschutz finde ich sie aber nicht ideal. Deine Lackierer sollten Dir eigentlich auch weiterhelfen können. Sie werden aber vielleicht zu der Lösung raten, die ihnen am sichersten einen weiteren Auftrag beschert.

      Die 2K-Zinkstaubgrundierung ist immerhin schon weit mehr als die halbe Miete. Darauf hast Du etliche Möglichkeiten, die noch nicht genannt wurden. Wenn Du es Dir einfach machen willst, wären hier mal drei 1K-Farben zum Aufpinseln, die sich mit Zink-Untergrund vertragen, quasi als Alternative zu "3in1" als einziger FARBschicht auf dem Primer:
      - Alpina XTra Metallschutzlack mit Teflon
      - Brillux MP Dickschicht 229
      - Capalac Dickschichtlack

      Weitere relativ stressfreie Möglichkeiten, wenn auch nicht in Wagenfarbe:
      Einen guten, transparenten Wachs-Unterbodenschutz wie Terotex-Ultra direkt auf die 2K-Zinkstaubgrundierung auftragen. Damit entfällt zwar der Decklack auf dem Primer, aber die 2K-Zinkstaubgrundierung und ein guter UB-Schutz als Deckschicht werden den Job ebenfalls so lange schaffen, dass Du Dich eher um den nächsten Austauschmotor sorgen wirst. (Im Zweifel würde ich aber auf den farbigen Decklack auf dem Primer NICHT verzichten, etwa bei häufigem Offroad-Betrieb.) "Perma" oder Protewax direkt auf Zinkgrundierung habe ich noch nicht probiert, könnten aber auch Möglichkeiten sein, wäre ggf. zu erfragen. Und falls Du diese Unterboden-Optik (zeigt einen Defender) o.k. findest, besorgst Du Dir ein paar Spraydosen "Dinitrol Metallic", welches auch für verzinkte Oberflächen taugt, und sprühst das Zeug auf den 2K-Zinkstaub-Primer.
      ("DINITROL METALLIC Spray ist ein thixotropes Korrosionsschutzmittel mit extrem guter
      Wirkung gegen Rost und Verschleiß unter schwierigen Bedingungen. Nach Abdunsten
      des Lösungsmittels entsteht ein zäher, elastischer, metallicbrauner wachsartiger Film.
      Der trockene Film ist temperaturbeständig gegen alle normalerweise bei Lackierarbeiten
      vorkommenden Ofentemperaturen. Salzspraytest 1500 Std. bei 300µm
      ")

      Was immer Du auch auf den Primer aufträgst, zum Überarbeiten von Zink-Untergrund ein Auszug aus einem Datenblatt von Branth:
      "Waschen mit verdünnter Ammoniaklösung und Netzmittel (zum Beispiel Pril) wird unbedingt empfohlen. Mit klarem Wasser nachspülen."

      MfG, Hanseat