Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

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    • RE: Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

      Sooo,
      es geht vorran.
      Bleche sind zugeschnitten.[attachment=117]
      Abkanntbank hab ich mir selber gebaut und hatt auch einwandfrei gefunzt.
      [attachment=118]
      Gesammter Schwellerfalz von grober Rost und UBS befreit.
      Vorbehandelt mit Owatrol und am WE gehts ans einschweißen, wofon ich Bilder mache und sie mal reinstellen werde.

      Und noch mal hier Owatrol, wenn man es richtig einsetzt, ist bis jetzt das beste was ich gehabt habe in Preis-Leistungverhältnis.
      Bilder
      • Bleche.jpg

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      • Abkantbank.jpg

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      :D Gruß Boris :D
    • RE: Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

      @ Karl Römer : Welches Baujahr ist der Fiesta den gewesen? Hat der trotz Rostvorsorge so gerostet??? :( . Mein Puma hat nämlich die gleiche Bodengruppe wie der 97er Fiesta .
      KEINER DA?????? :(


      MfG

      Christian
      [size=large] Rost ist ein A********[/size] :D

      http://ford-motorsport-team.de

      http://jugendfussballtrainer.com
    • RE: Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

      Hallo,

      Ich hänge mich an den interessanten Thread an, da ich auch ein Escort von 1996 besitze - bei dem sind die Radläufe hinten durch.:)

      Habe mich hier auch schon ein wenig eingelesen, besonders die Seite mit den „Testwerten“ habe ich besonders begutachtet.

      Nach ein wenig Recherche bin ich zum „Entschluss“ gekommen und habe mir folgendes gedacht, wenn die neuen Bleche dran sind, möchte ich sie mit "Universalgrund schöner wohnen" und hinterher mit „Metalllackierung von schöner wohnen“ auf das blanke Blech bearbeiten - oder das weglassen und gleich die Lackfarbe drauf, auf jeden sollte es laut Testbewertung über die Grundierung eine Metall-Schicht übergestrichen werden. Schöner wohnen ist ja ein 2Komponenten-System – sobald alles fertig ist, möchte ich die „Hohlräume“ nochmal zusätzlich mit Teroson HV 400 einwachsen, da dieses ja qualitativ auf „blanken Blechen“ gut abgeschnitten hat - in dem Fall auf die Metalllackierung.

      Warum schöner wohnen, weil es qualitativ bestens abgeschnitten hat. Allerdings gibt es 2 Punkte die mich ungewiss halten, hält die Grundierung + Metalllackierung auch Schwingungen, Erschütterungen stand fest – nicht dass Risse entstehen?

      Das nächste, das Blech was draußen zu sehen ist, wo dann entsprechend der Lack drauf kommt, verträgt das „chemisch geschehen“ die Kombination, weil ja die Metalllackierung von "schöner wohnen“ drauf befindet - oder muss darüber nochmal „zusätzlich“ eine normale Grundierung rüber, damit der Lack besser haftet?

      Oder ich lasse gleich die Lackfarbe überstreichen, allerdings wäre die Maßnahme nicht allzu resistent gegen den brutalen Rost - aber vielleicht übertreibe ich auch etwas?!

      Nun was haltet ihr von meiner mehr unkonventionellen Idee?:)

      Gruß
      300er_Diesel

      Bilder
      • Rost-Radlauf 001.jpg

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      • Rost-Radlauf 002.jpg

        405,57 kB, 1.200×1.600, 414 mal angesehen
    • RE: Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

      Tja, die "schöner-wohnen"-Farbe steht auch noch bei mir im Keller rum. Als ich den Testbericht gelesen hatte, habe ich mir es direkt gekauft und angetestet, allerdings nicht hier am Auto.
      An einer so kritischen Stelle wie an Deinem Radlauf würde ich "Schöner wohnen" nicht als Erstes antesten, an der Stelle würde ich eher auf was bekannt Zuverlässiges zurückgreifen (Korrux, Rostux, POR15,...). Wenn es nicht vibrationsstabil ist, hast Du gerade am Radlauf größte Probleme mit dem Nacharbeiten.
      Wenn die Geschichte danach 100% rostfrei ist, machst Du mit dem HV400 nichts verkehrt. Bei vorhandenem Restrost ist eher Fluidfilm oder ein anderes Fett angesagt.
    • RE: Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

      Hallo zusammen,

      die Vibrationen sollten einer Kunstharzfarbe nichts ausmachen. An Militärfahrzeugen ist Kunstharzfarbe häufig zu finden. Auch die grau-grüne Grundierung von BOB ist eine normale KH-Grundierung. Habe früher auch handelsübliche Rostschutz-Grundierung am Fahrwerk und Unterboden benutzt. (Mache ich heute teilweise auch noch, setze aber Owatrol zu, es geht aber auch ohne Owatrol.) Also, wegen der Vibrationen hätte ich beim "Schöner-Wohnen"-Universalgrund keine Bedenken.

      Trotzdem bleibt es ein 1K-Metallgrund. Und 1K- ist bei der Widerstandsfähigkeit den 2K-Grundierungen unterlegen, das ist der erste Nachteil. Zweiter Nachteil: Bei 1K-Grundierungen kann es beim Überarbeiten mit heutigen Autolacken oder 2K-Spachtel zu Unverträglichkeiten kommen, oder man muss wochenlange Trockenzeiten in Kauf nehmen. Sicherheitshalber wäre ein Trenngrund gut, um ein Hochziehen auszuschließen. Die Sache wird dadurch komplizierter.

      Bei den Tests von Rostschutzfarben bei "selbst ist der mann" ging es nicht um Anwendungen im Kfz-Bereich. Das ist am Unterboden und generell außerhalb des Sichtbereichs nicht von entscheidener Bedeutung, weil man dort mit KH-Chassislack, Fett oder Wachs drübergehen kann, also mit Sachen, die zur 1K-Grundierung passen. Bei den zu lackierenden Stellen ist 1K-Farbe aber u.U. heikel.

      An Stellen, die im Sichtbereich mit Autolack überlackiert werden, würde ich daher gleich eine 2K-Grundierung nehmen. 2K-EP-Grundierung hatte Lackierer Holger in diesem Forum auch mehrfach empfohlen. Solche 2K-Grundierung, wenn man sie eh schon hat, kann man gleich im Radkasten auf der Innenseite der Radläufen weiterverwenden.

      Der Einfachheit halber würde ich für kleine Stellen eine dieser Spraydosen nehmen, oder ein vergleichbares Konkurrenzprodukt:

      SprayMax 2K Epoxy-Grundierfüller von Kwasny
      2K Spray Max EP Grundierfüller von Standox, ist wahrscheinlich indentisch mit dem Spray von Kwasny
      2K Epoxy-Grundierfüller von Motip-Dupli
      2K Hi-Speed Grundierfüller von Motip-Dupli

      Darauf lässt sich problemlos spachteln und lackieren.

      MfG, Hanseat [Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/vanishcbrh.gif]





    • RE: Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

      Hallo, Danke für die Antworten

      @stobi_de

      Es wird alles erneuert, also sprich: es wird alles Rostfrei sein - hoffe ich jedenfalls, wenn alles gut klappt wie gewünscht.

      @hanseat

      Danke für die Links.

      Du schlägst vor das "Schöner Wohnen Universalgrund-Produkt" wegzulassen, stattdessen ein "2K-Grundierung" zu verwenden.

      Wie wäre es dann, wenn ich hinter der "schöner wohnen-Grundierung, noch die "Schöner Wohnen-Metallschutzlack" überstreiche, dann hinterher, mit 2K-Grundierung bearbeite und dann zum Schluss der Lack?

      Ich hab nur Schiss, wenn ich jetzt nur "2K-Grundierung" verwende, dann nach einer Weile fängt es dann wieder anzugammeln, na gut, ich bin ehrlich, ich weiß nicht wie stark 2K-Grundierung vor Rost schützt?

      Viel spachteln wollte ich nicht, weil dieses ja Wasser/Feuchtigkeit anzieht.

      In einem anderen Forum habe ich gelesen, dass einer seit einigen Monaten, "Schöner Wohnen-Universalgrund" an verwendet hat, bis heute er höchstzufrieden ist. Leider handelt es sich nur ein Einzelbericht - dieses Produkt ist zu "NEU", um an Erfahrungsberichten die auf einer langjährigen Praxis beruhen, zu sammeln.

      Gruß

      P.s. Also damit jeder sich ungefähr vorstellen kann, die Kiste wollte ich ca. mindestens 5Jahre fahren - wollte den Vorgang im Hochsommer Juni/Juli starten, hinterher möchte ich nicht unbedingt wieder mit Rost konfrontiert werden, wenn plötzlich wieder kleine Bläschen entstehen, deswegen wie es geht ist, mit absoluter Professionalität, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

      Den Innenradlauf werde ich natürlich von "innen und "außen" entrosten.
    • RE: Escort UBS, Hohlraum, Schweller "ausbessern"

      300er_Diesel schrieb:


      Wie wäre es dann, wenn ich hinter der "schöner wohnen-Grundierung, noch die "Schöner Wohnen-Metallschutzlack" überstreiche, dann hinterher, mit 2K-Grundierung bearbeite und dann zum Schluss der Lack?

      Mit 2K-Produkten auf 1K-Untergrund zu arbeiten ist nicht empfehlenswert, wegen der schon genannten möglichen Unverträglichkeiten. Selbst "Nitrofest" von Branth, das als 1K-Produkt hierbei eine Ausnahme darstellt, soll laut Hersteller eine Woche aushärten, bevor man mit schnell härtendem 2K-Spachtel drübergehen kann. Bei der 1K-Grundierung von BOB empfiehlt das Korrosionsschutzdepot Trockenzeiten von mehreren Tagen bis Wochen, um diese Grundierung mit Arcyllack überarbeiten zu können. Bei dem Zink-Alu-Spray von Kwasny, das ich mal als Schweißprimer eingesetzt habe, steht im Datenblatt: "Bindemittelbasis: Acrylharze, (...) nicht auf kunstharzlackierte Oberflächen sprühen, da der Lack eventuell hochziehen kann".

      Es ist ziemlich sinnlos, einen 2K-Primer auf einer Kunstharzgrundierung einzusetzen. Entweder auf dem "Schöner Wohnen"-Universalgrund einen geeigneten Trenngrund verarbeiten; zu dem Zweck nennt das Korrosionsschutzdepot den "ksdcolor Grundierfüller 400". Alternativ "Nitrofest" von Branth als Grundierung nehmen. Der "Schöner Wohnen"-Universalgrund würde bei "Nitrofest"-Grundierung nicht benötigt. Oder eben zu 2K-Grundierung greifen. Spraymax 2K Epoxy Grundierfüller: "Überlackierbar mit allen handelsüblichen 1K und 2K Lacken".

      300er_Diesel schrieb:

      Ich hab nur Schiss, wenn ich jetzt nur "2K-Grundierung" verwende, dann nach einer Weile fängt es dann wieder anzugammeln, na gut, ich bin ehrlich, ich weiß nicht wie stark 2K-Grundierung vor Rost schützt?

      Schiffe im Über- und Unterwasserbereich, Offshore-Windkraftanlagen, Stahlbrücken, Masten usw. werden mit 2K-EP-Farben beschichtet. Im Profi-Bereich ist 2K-EP-Grundierung der Standard, weil sie besseren Rostschutz und mehr Widerstandsfähigkeit bietet als 1K-Kunstharz, sowohl gegenüber mechanischen als auch chemischen Belastungen.

      Kann auch wiedergeben, was Lackierer Holger schon vor drei Jahren zum Thema in diesem Forum geschrieben hat:

      Holger schrieb:


      Ein 2 K EP Grund genügt völlig.

      Den anderen Kram, wirst Du in einen Fachbetrieb nur sehr selten finden.

      Aber wenn es dein Gewissen beruhigt, schmier ruhig alles drauf was es so gibt.

      Nützt aber meistens nix, irgendwann kommt der Rost wieder und wenn noch soviel verschiedene Grundierungen auf's Blech kommen.
      Es gibt eher Probleme mit Unverträglichkeit, bis zu Spannungsrissen in der Beschichtung, bei zu großer Schichtstärke.


      Aus der Diplomarbeit "Unterwasseranstriche auf Stahlboote":
      "Die hochvernetzten EP Lacke ergeben einen bestmöglichen Korrossionsschutz. Durch die dreidimensionale chemische Trocknung und Vernetzung wird ein sehr dichter und undurchlässiger Anstrichfilm erzielt. Ein mit Epoxidharz lackiertes Boot kann durch die hohe Härte problemlos auf einen Anhänger gezogen werden." (Quelle, PDF)

      In den "Richtlinien für die Erhaltung des Korrosionsschutzes von Stahlbauten" schreibt das Bundesverkehrsministerium:
      "Aufgrund vorliegender Erfahrungen an Brücken wird bei den Epoxidharz/Polyurethan-Systemen von einer Standzeit der Korrosionsschutzbeschichtung von 25 Jahren bis zu einer Teilerneuerungsmaßnahme ausgegangen."

      Zur Leistungsfähigkeit von Kunstharzprodukten heißt es im Merkblatt "Korrosionsschutz für Wasserfahrzeuge und schwimmende Schifffahrtszeichen" der Bundesanstalt für Wasserbau:
      "Daneben werden, für geringere korrosive Belastungen, noch physikalisch trocknende Stoffe (1komponentig) wie z.B. Alkyd (AK) eingesetzt." Alkyd = Kunstharz

      Bei Motor-Talk gibt es zu Beständigkeiten von 1K- und 2K-Systemen einen lesenswerten Beitrag des Autors "somebody1", obwohl darin die bewährte 3in1-Farbe nicht gut wegkommt.

      Der "Schöner Wohnen"-Universalgrund ist wohl ein guter Kunstharz-Primer, und ich würde ihn auch etwa am Unterboden mit einem geeigneten Decklack einsetzen. Zum Beispiel in Kombination mit solchem Kunstharz-Eisenglimmer-Lack. Aber nicht als Grundierung für Autolack und -spachtel.

      MfG, Hanseat[Blockierte Grafik: http://www.abload.de/img/vanishcbrh.gif]